Eine-Welt-Landeskonferenz in Münster dreht sich um Wachstumsfragen und Textilien

Münster. Der  Aktionsradius der Eine-Welt-Gruppen und des Fairen Handel weitet sich aus: Auf der 17. Eine-Welt-Landeskonferenz, die zwei Tage lang, vom 15. bis zum 16.3.2013 dauert, drehen sich in Münster im Franz-Hitze-Haus zwei Workshops um Fairen Handel mit Textilien.  

Oberthema ist, ob stetiges Wirtschaftswachstum einer nachhaltigen Entwicklung im Wege steht. Organisiert hat die Konferenz das Eine-Welt-Netz NRW in Kooperation mit seinem Jugendnetzwerk Open Globe und der Akademie Franz-Hitze-Haus. Dank dem Anbau mit seinem Oscar-Romero-Saal  konnten hier 310 Teilnehmer  zusammen kommen: „Das ist rekordverdächtig“, sagte Udo Schlüter, Geschäftsführer des Netzes. Der Name Romero sei kein Zufall, so Thomas Sternberg,Direktor der Akademie: Internationale Gerechtigkeit sei hier seit langem ein Kernthema.

Nun auch Fair Fashion

Auch viele praktische Themen werden am Freitag und Samstag diskutiert. So führt eine Exkursion in einen der zwei Läden in Münster, die „Fair Fashion“ führen (Mutter Többen, Grüne Wiese). Ein Workshop gilt der nachhaltigen Beschaffung etwa in Kommunen. Hier liege viel Potential, unterstrich Landesministerin Angelica Schwall-Düren. Für den bevölkerungsstarken Staat Indien spricht Sumesh Mangalassery über Widersprüche zwischen Liberalisierung und nachhaltige Entwicklung sowie über inspirierende Beispiele und wie man sie kampagnenfähig macht.

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