Eichendorff-Schule wählte die drei schönsten Rizzi-Inspirationen

Eichendorff-Schule wählte die drei schönsten Rizzi-Inspirationen
Ihre Werke gefielen von den Schöpfungen der Klasse 4a den meisten in der Eichendorff-Schule: Lotta Schütz (v.l.), Lucas Woehl und Aleyna Celik.

Münster-Angelmodde. Die Schutzfolie gibt ihren Inhalt frei, drei professionell gerahmte Bilder kommen zum Vorschein. Stark erinnern sie auf den ersten Blick an die Werke des New Yorker Künstlers James Rizzi – aber alle drei haben eine unterschiedliche kräftige eigene Handschrift. Sie ist die von Lotta Schütz, Lucas Woehl und Aleyna Celik. Die drei gehören zu den 17 Schülern der Klasse 4a der Eichendorff-Schule in Angelmodde-West. Die Klasse hatte sich die Rizzi-Ausstellung in der Dominikaner-Kirche angesehen.

Schüler investierten viel Arbeit – nach Art Rizzis

Das Projekt begann im Februar. Erst hätten die Kinder nach dem Vorbildern gemalt, erzählt die Kunstlehrerin Gerlinde Kersting, dann eigene Ideen entwickelt. Lucas habe „sich richtig reingefressen in die Arbeit“. Große Mäuler und ein Feuerspucker finden sich bei Aleyna, Häuser mit Gesichtern bei Lucas und Lotta.
Erst habe er mit Bleistift gezeichnet, erzählt Lucas, dann die Linien mit Fineliner-Stiften nachgezogen, dann auch die Flächen gemalt. Teils halfen andere Kinder bei der farblichen Gestaltung. Später wurden hochwertige Farbkopien hergestellt, dann Teile ausgeschnitten und erhöht auf das Original aufgebracht. Ob das riesige Taxi oder die winzigen Augen.
„So wie es Rizzi auch gemacht hat“, sagt Hans-Georg Hunold, Inhaber der Galerie Hunold in Greven, zur Arbeit an den 3D-Papierskulpturen.

Beste Werke gerahmt

Vom Resultat war Hunold so angetan, dass er versprach, die drei besten Werke aus der Klasse rahmen zu lassen. Welche sollten das sein? Die Lehrerin Gerlinde Kersting stellte alle Werke in der Schule für alle sichtbar aus; jeder, ob Schüler oder Lehrer, konnte Punkte für seinen Liebling vergeben.
Schütz war kürzlich auch in der Burg Vischering Lüdingshausen. Dort werden Werke von Rizzi bis zum 16. August gezeigt.

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