Drostenhof: Ausstellung zu ‚Hanse und Mythos‘

Plastik und WandteppichMünster-Wolbeck. Große Gruppen bewegten sich am Samstag zielstrebig auf den Drostenhof zu: Im Rahmen des Westpreußen-Kongresses, der größten Veranstaltung der Landsmannschaft Westpreußen, fand auch die Eröffnung der Ausstellung „Hanse und Mythos" statt. Etwa hundert Menschen waren dazu aus ganz Deutschland angereist, auch Polen und Vertreter der deutschen Minderheit in Polen, so Barbara Kämpfert. Von Freitag bis Sonntag ging es in Vorträgen und Arbeitsgruppen um das Leitthema „Von der Hanse zu Europäischen Union. Das untere Weichselgebiet als Wirtschaftsraum."

Die Brücke von der Geschichte zur Gegenwart schlägt auch die Ausstellung, die vier Wochen lang zu sehen ist. Vor dem Blick auf die Werke entführte Dr. Jürgen Haese die Gäste in seine Kindheit in Elbling: Er las aus seinem autobiographischen Roman: „Verloren in Elblag", wo der behütete Beamtensohn sich plötzlich mit russischen Panzern und ohne Eltern wiederfindet. In Pausen spielte die Wolbecker Organistin Ilona Reifschneider am Klavier Intermezzi von Mozart, Chopin und Liszt.

Die gezeigten Kunstwerke reflektieren das Thema Hanse aus heutiger Sicht. Alle entstanden in den letzten Jahren. Natürlich sei die Hanse in Fakten belegt, so der Historiker Dr. Martin Steinkühler vom Landesmuseum nach der Begrüßung durch Museumsleiter Dr. Lothar Hyss. Hier gehe es um die heutigen Reflektionen der mythischen Züge der Hanse. Das sei in den Werken in „leichter und zum Teil verspielter Weise" gelungen. Symbolen und Artefakte sind ihre Basis. Es handelt sich um Patchwork-Darstellungen aus Baumwolle, Seide und anderen Materialien, dreidimensionale Arbeiten aus Holz und Stahl, aber auch um Öl- oder Acrylgemälde. Die Arbeiten zeigen Stadtansichten, Schiffe, Pferdewagen oder Details der für die Hansezeit so typischen Backsteingotik. Auch sehr moderne Herangehensweisen sind vertreten und in einem Begleitheft erschlossen.

Das Westpreußische Landesmuseum präsentiert die Ausstellung: 'Mythos und Hanse'. Eine Ausstellung des KulTour-Betriebes Salzwedel" vom 27.09.2008 bis zum 19.10.2008. Anlässlich des 28. Hansetages der Neuzeit im Juni in Salzwedel, wie Münster Hansestadt, hatte der KulTour-Betrieb Salzwedel diese Ausstellung bereits gezeigt. Zwischenzeitlich war die Ausstellung auch schon in Litauen zu sehen.

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