Dorf-gegen-Heide 2016 mit großem Rahmenprogramm Kicker des VfL und Spontan-Gäste sind am Mittwoch herausgefordert / Spende für Antonius-Kapelle

Dorf-gegen-Heide 2016 mit großem Rahmenprogramm Kicker des VfL und Spontan-Gäste sind am Mittwoch herausgefordert / Spende für Antonius-Kapelle
Erlös von Dorf-gegen-Heide-Kick geht diesmal an den Verein Antonius-Kapelle.

Zuletzt aktualisiert 6. Mai 2018 (zuerst 29. April 2016).

Münster-Wolbeck. Am Mittwoch schlägt wieder die Stunde für das Fußball-Spiel „Dorf-gegen-Heide“, den nicht ganz ernst gemeinten Showdown zwischen Kickern, die dies- oder jenseits der WLE-Gleise wohnen. Um 17.30 Uhr treten am 4.5.2016 auf dem Rasenplatz der Bezirkssportanlage am Brandhoveweg zunächst „die wahren Talente“ an – in diesem Jahr die Jungs und Mädels aus Mannschaften der Altersstufe U-9.
Um 19 Uhr lässt Schiedsrichter Heinrich Langenkamp, ranghöchster Schiri im ganzen Kreis, dann die „ewigen Talente“ von der Leine, vor allem Kicker der Altherren des VfL Wolbeck. Diesmal soll es eine „blaue Karte“ geben.
Wer nicht (nur) auf dem Platz Ballkünste zelebrieren möchte, dem bieten Aktive der A-Jugend-Mannschaften mit Trainer Jens Scheithauer dazu Gelegenheit – an der Torwand und beim Schuss mit Geschwindigkeitsmessung.
Die Zahl der Interviews durch die Moderatoren Norbert Bothen und Thomas Deipenbrock dürfte schnell die einer Sportschau übersteigen. DJ ist Frank Müller-Kersting. Stärken können sich Kicker und Gäste bei Getränken und Würstchen sowie beim Pommes-Blau-Weiß-Jongleur Peter Hupka. Das Catering-Team um Hermann-Josef Ringbeck weiß, was Fußball-Freunde brauchen: Michael Zumdrick, Max Hucke, Christel Mentrup, Tobi Horstmann, Reimund Ringbeck und andere machen die Gemütlichkeit möglich.
Die neu konzipierte Tombola lockt mit wertvollen Gewinnen, verspricht Bothen. Dafür hat das Orga-Team zum einen viele in Wolbeck ansässige Unternehmen von der Gastronomie bis zum Spielzeug gewinnen können: Von der Bambus-Uhr vom Holzhandel-Mentrup bis zum Laser-Drucker von NCC Guttermann ist vieles dabei. Zusätzlich haben die Altherren Kicker-Connections spielen lassen: Ob Michael Lorenz vom Skateboard-Papst Titus, Lars Horsch von Adidas oder Klaus Filbry von Werder Bremen – alle haben sie bei Bothen das Kicken gelernt.
Wer noch Haare auf dem Kopf oder im Gesicht hat, kann diese von Star-Coiffeur Reza Kiani coachen lassen.
Die Heide-Trainer Stefan Burkötter und Co-Trainer Christian Wolbeck müssen den ihren diesmal alles abverlangen – 2015 hatten sie „sehr unglücklich verloren“, so Heide-Spieler Sven Weigelt. Seine Strategie: „Flach spielen und hoch gewinnen“. Dorf-Trainer ist Dirk Mentrup. Die angebliche Dorf-Devise „Hoch und weit bringt Sicherheit“ könnte ein Täuschungs-Manover sein.

Einladung zum Mitspielen bei Dorf-gegen-Heide

Beide Mannschaften freuen sich über spontane Mitspieler: „einfach Fußballschuhe mitbringen!“.
Bothen kündigte ein „attraktives medizinisches Team“ an, zu dem Dr. met Franz Feld und Knochen-Klempner Markus Ruppel gehören
Zeit für ein Elfmeter-Schießen soll auch sein. Nach dem Kick vor Ort soll am Platz Gelegenheit sein, einen Blick auf die „Champions League“ zu werfen.

Ein Teil des Erlöses spenden die Altherren dse VfL Wolbeck traditionell. Wofür diesmal? Martin Schulz schaut auf eine Abdeckung neben der Eingangs-Tür der Antonius-Kapelle: Da fehlt noch die Lampe. Und es soll „nix von der Stange“ sein für das besondere Bauwerk. Dem Projekt zollt auch Andreas Westenberg von den Altherren Respekt – „Wo wird sonst noch eine Kapelle gebaut?“ Ein Vandalismus-Akt kurz vor Weihnachten hatte noch einmal auf die Kapelle aufmerksam gemacht. Auch städtebaulich sei der Bau wichtig, hier am Eingangstor zu Wolbeck. Und für alle offen sei es schließlich auch, fügt Bothen hinzu. Einen ganz anderen Sinn des Projekts verriet Wilhelm Runtenberg vom Kapellenbau-Verein: „Ich mache immer Kerzen an, wenn meine Töchter spielen – es hilft nicht immer“, sagt.
In früheren Jahren hatten die Altherren für unterschiedlichste Zwecke mit Bezug zu Wolbeck gesammelt – ob Frauenhaus, Caritas, Kunstrasen oder Flüchtlinge.

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