Digitaltag 7. Juni 2024: Digital fit im Alter

Digitaltag 7. Juni 2024: Digital fit im Alter
Die Verantwortlichen für das Quartiersmanagement in Münster: (v.l.) Sebastian Philipper, Melina Schlinge (Koordinatorin des Sozialamtes Münster), Saskia Hovestadt, Martina Kischel, Julia Klemm, Nicole Rolfsen, Yvonne Plöger (auf dem Foto fehlt Rachel Selker). Foto: Stadt Münster.

Zum bundesweit begangenen Digitaltag am 7. Juni gibt es Tipps und Aktionen zur selbstsicheren digitalen Teilhabe

Münster (SMS). Am Freitag, 7. Juni, findet der bundesweite Digitaltag statt. Er soll dazu anregen, sich mit digitalen Geräten und Anwendungen auseinanderzusetzen und Neues hinzuzulernen. Damit auch Seniorinnen und Senioren sich souverän in der digitalen Welt bewegen können, bieten die fünf von der Stadt Münster geförderten Standorte der altengerechten, inklusiven Quartiersentwicklung sowie die beiden landesgeförderten Projekte „Miteinander digital“ Schulungen und Erprobungsräume für digitales Lernen im Alter an.

Ob Online-Routenplaner, smarte Haushaltsgeräte oder das neue E-Rezept von der Ärztin: Digitale Fähigkeiten werden in immer mehr Lebensbereichen vorausgesetzt, um den Alltag zu bewältigen. Darüber hinaus bieten Smartphones, Tablets und Co. vielfältige Möglichkeiten für soziale Teilhabe, seien es Video-Telefonate mit den Kindern und Enkelkindern, Nachbarschafts-Netzwerke oder die Online-Recherche zu Kaufangeboten und Dienstleistungen. Die Digitalisierung kann so auch eine Brücke schlagen zu neuen Kontakten und Hilfen – und das nicht nur im virtuellen Raum, sondern auch im persönlichen Umfeld.

Umso wichtiger sind Schulungsangebote und Erprobungsräume für alle, die sich mit diesen Themen befassen wollen. Im Rahmen der wohnortnahen Treffpunkte der Quartiersentwicklung finden ältere Menschen in angenehmer Atmosphäre entsprechende Angebote vor.

Die Angebotspalette ist breit – so werden sowohl Einsteigerinnen und Einsteiger als auch Fortgeschrittene fündig, zum Beispiel in Kursen, in denen der Umgang mit dem Smartphone oder Tablet erlernt wird. Zusätzlich bestehen Möglichkeiten, entsprechende Endgeräte auszuleihen. In Sprechstunden können Einzelfragen oder spezielle Anliegen im Bereich Digitalisierung besprochen werden. Zudem gibt es Formate wie das Digital-Café oder die digitale Lernwerkstatt, bei denen die Teilnehmenden unter Anleitung Übungen durchführen, Anwendungen ausprobieren und ihr Wissen vertiefen können.

Ehrenamtliche Digital-Patinnen und ‑Paten unterstützen ebenfalls bei den ersten Schritten an den neuen Geräten. In manchen Quartieren gibt es außerdem Workshops und Vorträge zu Schwerpunktthemen wie beispielsweise Sicherheitstipps für das Smartphone oder Fotografie mit dem Smartphone. Durchgeführt werden die Angebote von den Quartiersentwicklerinnen und ‑entwicklern der Caritas, der Diakonie und vom Haus vom Guten Hirten, zum Teil in Kooperation mit anderen Vereinen und mithilfe von freiwillig Engagierten aus dem Stadtteil. Für die Angebote werden außerdem noch weitere ehrenamtliche Mitarbeitende gesucht.

Mehr Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu den Quartiersentwicklerinnen und -entwicklern gibt es auf den Internetseiten der Stadt Münster unter www.stadt-muenster.de/sozialamt/seniorinnen-und-senioren/altengerechte-inklusive-quartiersentwicklung.

Über diese sieben Projekte hinaus gibt es in Münster zahlreiche weitere Anlaufpunkte für Freizeit und Begegnung älterer Menschen – auf der interaktiven Website https://geo.stadt-muenster.de/pflege/ sind sie übersichtlich zusammengestellt.

Bild: Die Verantwortlichen für das Quartiersmanagement in Münster: (v.l.) Sebastian Philipper, Melina Schlinge (Koordinatorin des Sozialamtes Münster), Saskia Hovestadt, Martina Kischel, Julia Klemm, Nicole Rolfsen, Yvonne Plöger (auf dem Foto fehlt Rachel Selker). Foto: Stadt Münster.