Digitalisiert zu neuen Bilder-Reisen

Teilen heißt kümmern!

Zuletzt aktualisiert 5. April 2016 (zuerst 28. Februar 2009).

Münster-Wolbeck. Vor die Rückblende auf das Gartenjahr 2007/2008 schaltete der Gartenbauverein Wolbeck e.V. am Freitagabend im evangelischen Gemeindezentrum seine Mitgliederversammlung. Allerhand Reisen hatten Schriftführerin Mechthild Hardensett, Kassiererin Luise Peppinghaus und ihre Stellvertreterin Margret Kuhlmann auch 2008 wieder organisiert. Reisen erfreuen sich noch größerer Beliebtheit unter den Mitgliedern als die Vorträge, unterstrich Knut Limpert. Als Vorsitzender hat er mitgezählt. Man wolle weiterhin die Reisen auf den Sommer konzentrieren.

Bei den Ausgaben schlugt neben Reisekosten für eine Fahrt nach Luxemburg die Technik ins Kontor. Der Verein hat den Sprung ins „digitale Zeitalter“ vollzogen, sagte Limpert: Ein Beamer, sprich: Lichtwerfer, gefüttert von einem Notebook-Computer, soll Gärten und Pflanzen auf die Leinwand zaubern. Das erfreue sich bei den Referenten immer größerer Beliebtheit, begründete Limpert diesen Schritt.

Dynamisch zeigten sich die Mitglieder auch bei den Transportmitteln – man könne ruhig mal eine Radtour planen, wenn sich der Radius im Rahmen von etwa sechs Kilometern halte, so das Stimmungsbild. Die Mitglieder regten an, eine Ölmühle zu besichtigen oder eine Baumführung mitzumachen.

Der Vorstand wurde einstimmig ohne Enthaltungen entlastet. „Sorgfältig geführt“ sei die Kasse, das gaben die Prüfer Brigitte Heßling und Franz-Josef Klee der Kassiererin Luise Peppinghaus schriftlich. In deren Abwesenheit verlas Leoni Dierkes das Lob. Neue Kassenprüferin ist Heide Schmidt.

Limpert dankte der Krichengemeinde für die Räumlichkeiten, der Bezirksvertretung Münster-Südost für den alljährlichen Zuschuss. Gern hätte der Vorstand sich beim Bezirksbürgermeister persönlich bedankt, „aber Herr Lewe ist nicht mehr zu packen“, so Limpert. Elf Veranstaltungen habe der Verein durchgeführt; 33 Presseveröffentlichungen habe es gegeben. Das Neujahrstreffen habe immerhin fast 50 Prozent der Mitglieder angezogen, 118 von 238. 12 Abgängen stehen neun neue Mitglieder gegenüber. „Wenn das Berufsleben zu Ende geht, dann finden die Leute plötzlich Zeit“, sagte Limpert. Jüngere Mitglieder zu bekommen sei allerdings aussichtslos.

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Freunde des Ziegenbocks sind auch die Gartenfreunde und haben für ihn Pläne. Die haben ihren Ursprung beim Aufstellen von Blumenkübeln los. Denn die Marktplatz-Planer hatten zwar Sitzbänke aufgestellt, aber die Autos fuhren bis dicht an diese heran – nicht sehr idyllisch. Da taugen doch Blumenkübel als Abgrenzung und Freude für die Augen, sagte sich der Verein. Dann fiel der Blick in die andere Richtung, auf den Ziegenbock. Und der zeigt dem Sitzenden den Allerwertesten. So kam die Idee auf, den Ziegenbock doch umzudrehen. Das sei doch auch für den Sessions-Eröffnung besser, wenn sich das Jeckenvolk des Abends um den Bock versammelt und die Hippenmajore, Ex und Neu, ihn erklimmen.

Doch entsprechende Pläne gibt es nicht bei der KG ZiBoMo. Ein Drehkranz würde viel Geld kosten. Auch wenn Hippenmajor Reinhard I. am Samstag auf Anfrage der WN dem Gedanken etwas abgewinnen konnte, der Bock könnte dem jeweiligen Hippenmajor den Heimweg zeigen. In der Bulle Reinhards I. heißt es deutlich: "Dei Drehung des Ziegenbocks auf seinem Sockel um 180 Grad wird strikt abgelehnt.Denn der Ziegenbock kann unmöglich dem Haus des Hippenmajors und der künftigen 'ZiBoMo-Allee' sein Hinterteil zuwenden."