Deutschland – Serbien am Berg Fidel

Münster. Gut eine Woche vor dem Start der Grand Prix-Qualifikation in Sibirien absolvieren die deutschen Volleyball-Damen noch ein hochkarätiges Testspiel am Berg Fidel. Dort tritt die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti am 7. September gegen Serbien an.

Anpfiff ist in Berg Fidel um 18 Uhr, Eintrittskarten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich. Für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gehört dieses Testspiel zur umfangreichen Vorbereitung auf das Turnier im sibirischen Omsk.

Zum ersten Mal seit Beginn ihrer Auszeit im Januar streift jetzt auch Angelina Grün wieder das Nationaltrikot über. Die vielfache "Volleyballerin des Jahres" wird der jungen deutschen Mannschaft noch einmal zusätzlichen Schwung geben, ist sich der Trainer sicher.

Bereits seit dem 19. August hat sich die Mannschaft in das Bundesleistungszentrum im brandenburgischen Kienbaum östlich von Berlin zurückgezogen. In der Lehrgangsphase mit intensiven Trainingseinheiten ( bis zu sieben Stunden am Tag) legt Guidetti die Basis für Omsk: "Wir brauchen eine sehr gute Grundlage, im konditionellen, technischen und taktischen Bereich, um das Turnier erfolgreich absolvieren zu können", fasst der Trainer das Ziel der rund vierwöchigen Vorbereitungszeit zusammen.

Ende August reist die deutsche Volleyball-Mannschaft auch noch in die Niederlande, wo drei Vergleiche gegen die Gastgeberinnen anstehen, bevor das DVV-Team zu seinen "Heimspielen" wieder nach Deutschland kommt.

Ein Praxistest findet dann am 7. September am Berg Fidel statt. Ein Spiel, das für die deutsche Mannschaft zum doppelten Testfall wird: Serbien gehört aktuell zu den besten Mannschaften der Welt. Das Team von Coach Zoran Terzic belegte bei der letzten Weltmeisterschaft den dritten Platz. Und auch in Omsk wird die serbische Mannschaft Konkurrent der deutschen Frauen um einen Platz beim Grand Prix sein; auch wenn sie noch zusätzlich die Olympischen Spiele verkraften musste, wo das Team bis ins Viertelfinale kam.

Neben Serbien und den weiteren Olympia-Teilnehmern Russland und Italien treten in Sibirien auch der Grand Prix-Sieger des vergangenen Jahres, Niederlande, und Frankreich an. Keine leichte Aufgabe für die Deutschen, zumal der Spielmodus "Jeder gegen Jeden" gilt; die ersten drei qualifizieren sich für den Grand Prix.

Doch der Bundestrainer blickt dieser Herausforderung für die Volleyballerinnen optimistisch entgegen: "Auf die Testspiele gegen Serbien können sich nicht nur die Zuschauer freuen, auch ich tue das, denn die Matches werden uns bei einer optimalen Vorbereitung auf Omsk sehr helfen. Ich weiß, dass mein Team an einem guten Tag mit jeder Mannschaft der Welt mithalten kann."

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