Bundesfreiwilligendienst in Offenen Ganztagsschulen

Münster (SMS) Was kommt eigentlich nach der Schule? Eine Ausbildung oder doch lieber auf den richtigen Studienplatz warten? Eine Tätigkeit im sozialen Bereich oder etwas mit neuen Medien? Fragen, die sich viele Jugendliche nach dem Ende ihrer Schulzeit stellen. Denn längst nicht alle wissen gleich wie es weiter gehen soll. Im Bundesfreiwilligendienst haben jungen Menschen Zeit, eigene Interessen zu analysieren und sich in Ruhe zu orientieren.

Insgesamt zehn Stellen für den Bundesfreiwilligendienst bietet das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster in Offenen Ganztagsschulen an. In den Offenen Ganztagsschulen werden aktuell fast 4500 Grundschulkinder nach dem Unterricht verlässlich betreut und gefördert.

Die Bundesfreiwilligen werden in diesem Tätigkeitsfeld sowohl im Vormittags- als auch im Nachmittagsbereich der Schulen eingesetzt und erhalten so einen vielfältigen Einblick in das System einer Grundschule. Interessen und Fähigkeiten können die engagierten jungen Menschen in der Begleitung der Kinder im Unterricht oder bei der Durchführung von Projekten und Arbeitsgemeinschaften einbringen.

„Der Bundesfreiwilligendienst in Offenen Ganztagsschulen bietet die Möglichkeit, sich für einen Zeitraum von zwölf Monaten gesellschaftlich zu engagieren. Die jungen Freiwilligen profitieren doppelt: Sie sammeln wichtige Erfahrungen im Bereich von Schule und Jugendhilfe. Außerdem kann der Bundesfreiwilligendienst als Wartesemester für das Studium angerechnet werden“, erklärt Michel Boße von der Fachstelle Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt.

Die Besetzung der Stellen erfolgt zum neuen Schuljahr. Weitere Informationen zu Standorten und Aufgaben sowie dem Bewerbungsverfahren gibt das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Abteilung Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit, Hafenstraße 30, 48153 Münster gerne. Ansprechpartnerin für Interessierte ist dort Stefanie Mentrup, Tel. 02 51 – 4 92 58 84, Mentrup@stadt-muenster.de.

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