Bürgerumfrage 2010: Stadt Münster verschickt Fragebögen

Münster, Welche Schwerpunkte setzen die Bürgerinnen und Bürger für den städtischen Haushalt 2011? Wo kann gespart werden? Für welche Aufgaben soll in Zukunft gleich viel oder sogar mehr Geld ausgegeben werden?

Diese und weitere aktuelle Fragen stehen im Mittelpunkt der "Bürgerumfrage 2010". Über 5200 Fragebögen verschickt die Stadt in diesen Tagen an zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger.

Städtischer Haushalt, städtische Dienstleistungen, Ziele der Stadtentwicklung und Aasee-Nutzung als Schwerpunktthemen

"Die Meinung der Bürgerschaft zu diesem Thema ist mir sehr wichtig", betont Oberbürgermeister Markus Lewe. "Die städtischen Ausgaben betreffen jede Münsteranerin und jeden Münsteraner. Daher setze ich auf eine hohe Beteiligung an der Bürgerumfrage. Die Ergebnisse helfen, das Leben in der Stadt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu planen und zu gestalten." So soll mit Hilfe der aktuellen Umfrage auch ermittelt werden, welche Ziele der Stadtentwicklung Münster in den nächsten Jahren unbedingt erreichen sollte. Soll die Stadt sich weiter durch Bildung und Wissenschaft profilieren, soll sie besucherfreundliche Stadt mit internationaler Atmosphäre sein?

Die Stadt Münster plant, für ihre Dienstleistungen verstärkt das Internet zu nutzen. Deshalb möchte sie von den Befragten auch wissen: Welche städtischen Dienstleistungen im Internet nutzen sie bereits? Wünschen sie sich mehr elektronische Formulare? Besteht Interesse an Diskussionsforen zu aktuellen Themen?

Große Bedeutung für Münster besitzt der Aasee. Hier treffen viele Nutzungsansprüche aufeinander. "In die weiteren Planungen sollen Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger einfließen", erläutert Stadtdirektor Hartwig Schultheiß. "Die Umfrage bietet eine gute Gelegenheit, ein repräsentatives Meinungsbild zur zukünftigen Aasee-Nutzung zu erstellen."

Die Teilnahme an der Umfrage ist selbstverständlich freiwillig, aber jede einzelne Antwort erhöht die Aussagekraft der Umfrage. Die Antworten werden anonym ausgewertet und nach Themen zusammengefasst für Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit aufbereitet. Damit ist der Datenschutz umfassend gewährleistet.

Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung bittet, die ausgefüllten Fragebögen in dem beigefügten Freiumschlag bis zum 6. Juni zurückzuschicken. Bei Fragen hilft Werner Schemmick, Tel. 4 92 – 61 39, gerne weiter.

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