Bezirksregierung fördert Straßenbau in Münster: Umbau des Knotenpunkts Weseler Straße

Zuletzt aktualisiert 15. April 2016 (zuerst 4. Januar 2012).

Münster. Die Bezirksregierung Münster bewilligt der Stadt Münster 1.239.000 Euro für den Umbau und die Erweiterung des Knotenpunkts Weseler Straße. Die sogenannte Spinne kreuzt die Landstraße 551 mit der Bundesstraße 51 und der Bundesstraße 219.


Das Geld stammt aus dem Fördertopf für den kommunalen Straßenbau des Landes Nordrhein-Westfalen und wird eingesetzt, um den Verkehrsfluss an dieser Stelle zu entspannen. Der Knotenpunkt wird täglich von rund 85.000 Kraftfahrzeugen frequentiert. Das Straßennetz bietet in diesem Bereich nicht ausreichend Platz für das in den vergangenen Jahren gestiegene Verkehrsaufkommen. An den Straßenenden am Knotenpunkt  kommt es häufig zu überlastungsbedingtem Rückstau.

Um die Teilnahme am Straßenverkehr zu optimieren, wird eine separate Busspur angelegt. Diese beginnt nach dem Abzweig der Autobahn 43 (stadteinwärts) zur Umgehungsstraße (Bundesstraße 51) und schließt im Bereich des P+R-Parkplatzes an der Weseler Straße an die vorhandene Busspur an. Gleichzeitig wird die Weseler Straße (aus Richtung Mecklenbeck) zur Umgehungsstraße eine doppelte Linksabbiegerspur in Richtung Innenstadt erhalten. Auch auf dem Autobahnzubringer (stadteinwärts) wird eine doppelte Linksabbiegerspur zur Weseler Straße, Richtung Mecklenbeck, angelegt.

Als Zwischenausbau wurde bereits die zweispurige Verkehrsführung von der Weseler Straße/Landstraße 551 (stadtauswärts) zur Umgehungsstraße/ Bundesstraße 51 umgesetzt.
Aufgrund des Straßenausbaus besteht an einigen Gebäuden an der Weseler Straße Anspruch auf passiven Schallschutz, so dass der Einbau von Schallschutzfenstern und Lüftern bei gesundheitsschädlichem Lärmpegel gefördert wird.
Im Zuge der Bauarbeiten an der Weseler Straße werden Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut.
Die Bezirksregierung bezuschusst die Arbeiten mit 60 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben in Höhe von 2.065.000 Euro.

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