Betriebsrallye der Realschule Wolbeck geht in die sechste Runde

Geschäftsführer und Auszubildende, Ex-Realschüler und Organisatoren trugen zur Präsentation der Betriebsrallye bei. Foto: A. Hasenkamp.

Münster-Wolbeck. 2019 gibt es wieder eine „Betriebsrallye“ zur Berufsorientierung, auch für Schüler der Realschule Wolbeck. Am Donnerstag stellten sich Firmen vor, die Schüler konnten mehrere Lieblings-Stationen ankreuzen. Vertreten waren die Branchenhandwerk, Handel, Dienstleistungen, Gesundheit und Soziales. Im Juli starten die bis zu dreitägigen Kurz-Praktika. Insgesamt stehen 25 Berufe und 65 Praktikumsplätze zur Wahl. Für die Realschule Wolbeck ist es die sechste Runde. Zum Start gab es ein Lob für die Schüler von ihrer Rektorin Christa Stuckenberg-Sitterberg – die Teilnahme ist freiwillig. Etwa dreißig Schüler der neunten Klassen waren gekommen, mehrheitlich Mädchen.

„Die Betriebsrallye gibt es nicht überall“, so würdigte die Leiterin Finanzen und Controlling von NCC Guttermann, Dagmar Surma, das Projekt der Stiftung „Bürger für Münster“. Firmen und Schüler waren auch 2018 zufrieden bis sehr zufrieden mit den Praktika und den Schülern, resümierte Karin Park-Luikenga für die Stiftung die Ergebnisse einer Umfrage. Die Schüler kamen auch bei Pünktlichkeit und Höflichkeit gut weg.

Viele Teilnehmer lernten so ihre Ausbildungsfirma kennen, so Guido Wiggerink, Studien- und Berufsorientierungsberater an der Realschule. Einer von ihnen war gekommen, Steffen Heimann, angehender Anlagenmechaniker SHK bei der Firma Plenter.

Unternehmen stellen Berufsbilder für Praktika vor

In zwei Runden stellten sich die Unternehmen und ihr Angebot vor – einige hatten diese Aufgabe Auszubildenden übertragen, für andere übernahmen dies Park Luikenga und Lena Rimachi-Romero, FSJlerin bei der Stiftung. Für die Raumgestaltung benötige man handwerkliches Geschick, müsse zeichnen können – eine gute Note in Kunst ist hilfreich. Aber auch um Mathe gehe es – wegen der Maße. Die in den Praktika gebotenen Einblicke reichen vom Beruf der IT-Systemkauffrau über den Fleischereifachverkäufer bis zum Klempner oder der Reiseverkehrskauffrau. Neu dabei ist der Beruf Physiotherapie für Tiere. Merissa Emstermann, Geschäftsführerin und Trainerin beim Verein TV Wolbeck, stellte den Charakter der dortigen zwei Ausbildungsplätze vor: „Wir sind anspruchsvoll, bieten aber auch einen guten Ausbildungsplatz“. „Ein guter Ratgeber sein“ für unterschiedlichste Kunden müsse man bei Spiel + Freizeit Peppinghaus, betonte Park-Luikenga.

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Für NCC Guttermann teilte Surma sich die Präsentation die mit Sabrina Kreft, Auszubildende für Groß- und Außenhandel im ersten Lehrjahr. Die Firma Mosecker präsentierten zwei weibliche Auszubildende.

Es sind nicht die ersten Praktika der Realschüler. Ein dreißigtägiges hätten sie schon absolviert, erzählten zwei der Mädchen, dazu zwei eintägige.

Stiftung Bürger für Münster & Betriebsrallye

Die Stiftung Bürger für Münster ist eine gemeinnützige Stiftung von Bürgerinnen, Bürgern, Unternehmen und Vereinen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Dazu gehört zum Beispiel die Anerkennung und Würdigung von beispielhaften Projekten und Initiativen durch den jährlichen Bürgerpreis, aber auch konkrete Projekte wie das Programm Mentoren für Schülerprojekte für Flüchtlinge. Das Projekt Betriebsrallye wird in diesem Jahr an sieben Schulen in sieben Stadtteil durchgeführt. Über neue Mitstreiter, die in den Stadtteilen den Kontakt zu den mitmachenden Unternehmen pflegen bzw. Firmenkrise betreiben, würde sich das Projektteam sehr freuen.

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