Beste Perspektiven für die Biotechnologie in Münster

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Münster, 6.6.2007. Der Biotechnologie-Standort Münster wird in den kommenden Jahren einen deutlichen Aufwind verspüren: Beim Wettbewerb „BioIndustrie 2021“ des Bundesforschungsministeriums ist dem nordrhein-westfälischen Cluster „Industrielle Biotechnologie“ eine Fördersumme von 20 Millionen Euro zugesprochen worden.

Die Westfalenmetropole soll in den kommenden fünf Jahren von dieser Summe erheblich profitieren. Der Wettbewerbserfolg ist auch münsterischem Engagement zu verdanken: Dr. Stephan Hüwel, Geschäftsführer der Technologieförderung Münster GmbH, gehört seit März dieses Jahres dem Vorstand des NRW-Clusters an, in dem Firmen wie Bayer, Degussa und Henkel vertreten sind. Mit Unterstützung des erfahrenen Cluster-Experten Hüwel ist das Netzwerk nun Top-Gewinner des Förderwettbewerbs geworden.

„Dieser Erfolg ist als eine deutliche Qualitätssteigerung für die münsterische Biotechnologie zu werten. Mit den Fördergeldern wird es uns gelingen, neue Geschäftsfelder zu erschließen“, betont Dr. Marcus Hartmann, Vorstandsmitglied der Cilian AG Münster, der in den kommenden Jahren mit Hilfe der Fördergelder in seinem Unternehmen neue Arbeitsplätze schafft. „Unsere patentierten Verfahren haben wir zunächst für die Pharmaindustrie entwickelt. Jetzt können wir Zwischenprodukte auch der Chemieindustrie anbieten, um zum Beispiel Kunststoffe biotechnisch herzustellen“, erklärt Hartmann.

Auch anderen Biotechnologie-Unternehmen aus Münster soll der Wettbewerbssieg zu einem „Quantensprung“ verhelfen. Grundvoraussetzung ist eine Mitgliedschaft im NRW-Cluster.