Baugebiet Wolbeck-Nord: Wohnen im Grünen an Wolbecks Nordrand

(SMS) Wolbeck wird wachsen – qualitätvoll. Im Wolbecker Norden zwischen Telgter Straße, Grenkuhlenweg und Angel entsteht ein Baugebiet für 450 Einfamilienhäuser und etwa 130 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Lockere Bebauung, mit viel Grün durchwachsen und eng an den alten Ortskern angebunden – so soll es einmal aussehen. Bis zum 28. Mai liegt der Entwurf des Bebauungsplanes aus.

Viele öffentliche Grünflächen unterteilen das Gebiet in überschaubare Flächen und sichern den Grünzug zwischen dem Naturschutzgebiet Dabbeckskamp und der Piepenbachaue. Hier gibt es dann Spielplätze, Ballspielplätze und Speckbrettfelder. Auch das Regenrückhaltebecken liegt im zentralen Grünzug. Die Piepenbachaue wird zur öffentlichen Grünfläche. Wenn der Piepenbach nach ökologischen Gesichtspunkten umgestaltet wird, könnte hier ein naturnaher Stadtteilpark entstehen. Er würde ein weiteres Bindeglied vom alten Ortskern zum neuen Baugebiet bilden. Ebenfalls geplant sind 40 Kleingärten am nördlichen Ende des Gebiets.

Flächen im Baugebiet Wolbeck-Nord reserviert für neue Grundschule und Kindertagesstätte

Für eine neue Grundschule und eine Kindertagesstätte sind im Plan Flächen reserviert. Dabei haben sich die städtischen Planer Flexibilität vorbehalten: Sollten sich die Bedarfe im Stadtteil ändern, könnten an der Stelle auch Sportanlagen, soziale oder kulturelle Einrichtungen entstehen. Besonderen Wert haben die Stadtplaner auf die Anbindung des Neubaugebiets an den Wolbecker Stadtkern über zahlreiche Fuß- und Radwege gelegt.

Der Entwurf des Bebauungsplanes liegt nebst Begründung und umfangreichem Umweltbericht im Kundenzentrum Planen – Bauen – Umwelt des Stadthauses 3 (Albersloher Weg 33) aus. Dort können interessierte Bürgerinnen und Bürger auch ihre Anregungen loswerden. Zur Information hängt der Planentwurf außerdem in der Bezirksverwaltung Südost, Am Steintor 50, aus.

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