Bauernverband sieht Milchbauern durch Dumpingpreise provoziert

Als Provokation der deutschen Milchbauern hat der Deutsche Bauernverband (DBV) das erneute Verkaufsangebot des Lebensmittelunternehmens Rewe verurteilt, ein halbes Pfund Butter zum Preis von 50 Cent anzubieten. 

„Dies ist eindeutig ein Verkauf unter Einstandspreis", erklärte Heinz-Georg Buddenbäumer, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster, Ende September 2006. Buddenbäumer forderte das Unternehmen auf, seine Preisaktionen im Bereich der Molkereiprodukte sofort einzustellen. Derzeit werde abgepackte Butter im Großhandel für etwa 2,62 Euro/kg gehandelt. Der Preis steige eher als das er falle.

Der Rewe-Preis von zwei Euro/kg bedeute ein Preisdumping von nahezu 30 Prozent. Diese „unseriösen Preise" seien für jeden Milchbauern unerträglich, zumal 22 Liter frische, qualitativ hochwertige Milch für ein. Kilogramm Butter benötigt würden, erklärte Buddenbäumer. Der Vorsitzende erinnert daran, dass sich die Bundesminister Horst Seehofer und Michael Glos über ein Verbot von Verkäufen unter Einstandspreis geeinigt hatten. Dies sei ein wichtiger Schritt zum Qualitätswettbewerb bei Lebensmitteln.

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