Bauern ohne Grenzen

Als einen vollen Erfolg bezeichnete der Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Johannes Frizen, das Projekt "Bauern ohne Grenzen". Beim Abschluss des Vorhabens an diesem Donnerstag, 10. April, im niederländischen De Lutte bei Losser stellte er fest, dass eine dauerhafte grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Niederländern und Deutschen aufgebaut worden sei, die jetzt zwischen einigen Beteiligten fortgeführt werde.

Aufbau von grenzüberschreitenden Strukturen

AOC Oost-Präsident André Bomers ergänzte, dass die Ziele von Bauern ohne Grenzen hervorragend zum Verständnis der Euregio passen, die vor 50 Jahren für den Aufbau von grenzüberschreitenden Strukturen ins Leben gerufen worden sei. "Die etwa 80 deutschen und niederländischen Landwirte und Gärtner lernten von den Erfahrungen und Kenntnissen der jeweils anderen Seite. Die mehr als 250 Schüler der Landwirtschafts- und Gartenbaufachschulen auf beiden Seiten der Grenze haben nicht nur zusammen das Klassenzimmer geteilt, sondern sich auch gemeinsam auf den Betrieben umgesehen."

Über das Interreg-IIIA-Programm der Euregio finanziert

Das grenzüberschreitende Projekt wurde über das Interreg-IIIA-Programm der Euregio finanziert. Deshalb lag der Schwerpunkt vor allem in der deutsch-niederländischen Grenzregion der Grafschaft Bentheim, dem Münsterland und dem Kreis Kleve. Auf holländischer Seite waren es die Provinzen Overeijssel, Gelderland und Limburg. Die an dem Projekt beteiligten Fachschüler gestalteten grenzüberschreitende Projekte mit praxisorientierten Themen.

Initiative: Betreuungsbüros für Landwirte DLV in Holland und des landwirtschaftlichen Schulungszentrums AOC Oost, Landwirtschaftskammern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen

Die Zusammenarbeit beruhte auf einer Initiative des Betreuungsbüros für Landwirte DLV in Holland und des landwirtschaftlichen Schulungszentrums AOC Oost sowie den Landwirtschaftskammern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. AOC Oost hatte die Projektleitung. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen war gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen Projektpartner. DLV organisierte Studientreffen auf niederländischer Seite. DNL-contact in Steinfurt war für die Übersetzungsarbeiten und grenzüberschreitende Kommunikation zuständig.

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