Band „Rojava“ spielt bei Woche gegen Rassismus

Saiteninstrumente, Trommel, Flöte und Keyboard – und Gesang in kurdischer und arabischer Sprache prägen den Klang der Band „Rojava“. Foto: anh.

Münster-Angelmodde. Gerade fünf Monate ist die Band alt: Die sieben Musiker von „Rojava“ spielten am Freitagabend in der Eichendorff-Schule in Angelmodde-West. Die meisten sind Kurden aus syrischen Gebieten, die man „Rojav“ nennt, aber auch eine Deutsche hat sich mit ihren zwei Flöten der Band angeschlossen. „Unser Ziel ist es, die kurdische Musik und Kultur vorzustellen“, so Samir Sfouk. Für sie sei es üblich, ihre Geschichten über Musik mitzuteilen und in Erinnerung zu halten.
Eingeladen hatte der Integrationsverein „Treffpunkt Waldsiedlung“ im Rahmen der Wochen gegen Rassismus in Münster. Anna-Maria Ittermann, Vorsitzende des Vereins, dankte für diese musikalische Reise durch den Vorderen Orient. Kurdische Frauen hatten für Tee und Gebäck gesorgt. Über 50 Kinder und Erwachsene waren gekommen. Deutsche und Migranten fanden bald im rhythmischen Klatschen zusammen.  Rojava entführte die Zuhörer auf eine musikalische Reise, die von Bagdad, über Syrien in die Türkei führt.

Anna-Maria Ittermann begrüßt Gäste und die Band „Rojava“. Foto: A. Hasenkamp.

Die Gruppe spielt am 5.4.2019 ab 20 in Die Brücke in der Wilmergasse 2 bei einer „Musikalischen Reise durch den Orient“.

 

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