Bachelor- und Masterabsolventen bevorzugt

Münster, 28.10.2008.Unternehmer stellen bevorzugt Bachelor- beziehungsweise Masterabsolventen ein. Zu diesem Fazit kommt eine Studie des Wirtschafts¬informationsdienstes Münster (WID). Zirka 40 Prozent der befragten Unternehmer meinen, die Einführung der neuen akademischen Grade habe zu einer erhöhten Qualität der Ausbildung geführt. Elf Prozent beurteilen die Qualität der neuen Ausbildung negativ, der Rest (49 Prozent) neutral.

Uneinheitliches zur Dauer der Ausbildung

Auch die zeitliche Umstrukturierung der Ausbildung wird von dem Großteil der Unternehmer als positiv bewertet. 37 Prozent der Befragten geben an, durch die Einführung habe sich die Dauer der Ausbildung verbessert, zehn Prozent meinen, die Dauer habe sich verschlechtert, der Rest (53 Prozent) steht neutral zu der Frage.

Ein motivierendes Signal an Studenten, Eltern und Hochschuldozenten

"Gerade jetzt, zu Semesterbeginn, ist die Studie ein motivierendes Signal an Studenten, Eltern und Hochschuldozenten, nicht an alten Strukturen festzuhalten. Heutzutage ist ein Absolvent nur wettbewerbsfähig, wenn seine Ausbildung international vergleichbar ist", kommentiert  Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster, das Ergebnis.
Für die Studie hat der WID im August und September 2008 zirka 150 Unternehmer und Führungspersönlichkeiten aus der münsterländischen Wirtschaft befragt.

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