Ausstellung mit Werken von Rike Overhage

„Familienprojekt“, organisiert von Anna Harrysson (v.l.), Sabine Stollmann-Zabel, Maria Michael und – nicht im Bild – Johannes Overhage. Foto: Andreas Hasenkamp.

50 größere und noch einmal so viele kleine Werke von Rike Overhage zeigte am Pfingstwochenende 2015 eine Ausstellung im Saal der Friedenskirche: Bemalte Seidenstoffe, gegenständliche und abstraktere Gemälde in Öl und Aquarelle, Kreidezeichnungen, viele ihrer späten Arbeiten in Ton. Das sei aber nur etwa ein Viertel ihres künstlerischen Schaffens.

Künstlerin Rike Overhage probierte aus

„Sie hat sich nie festgelegt, hat immer ausprobiert“, so ihre Schwester Sabine Stollmann-Zabel am Sonntag in der Retrospektive. Die Ausstellung lasse erahnen, so ein Eintrag im Gästebuch, „was für ein vielseitig begabter und inspirierter Mensch Rike war“. Ein Fotobuch hält zu vielen Werken auch Texte von „Rike S.“ fest. Beide erzählen von Krankheit, Trennung, Wut, Trauer, Freude und Liebe. Viele Ausstellungen bestritt Overhage gemeinsam mit ihrer Künstler-Kollegin Maria Michael.

Die posthume Ausstellung für die 2014 verstorbene Künstlerin Rike Overhage war ein „Familienprojekt“, organisiert von Anna Harrysson (v.l.), Sabine Stollmann-Zabel, Maria Michael und – nicht im Bild – Johannes Overhage. Foto: anh.

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