Aus Angelmodde gehen Spenden an kranke Kinder in Peru

Münster-Angelmodde. Zum Abschluss der Aktion von Advent bis Dreikönig „Kranken Kindern das Leben erleichtern in Peru“ hatte der Förderverein Lateinamerika am Sonntag in das Pfarrzentrum eingeladen, um  Rechenschaft zur Verwendung der gespendeten Gelder zu geben. Etwa 30 der 60 Mitglieder waren zu Kaffee und Kuchen gekommen.

Hauptpunkt war eine besondere Kooperation: Die Sternsinger von St. Bernhard haben gesammelt, der Förderverein Lateinamerika stellt Mittel bereit und hat einen Partner gewonnen, der weitere Mittel zur Verfügung stellt: Die Sternsinger des Kinderhilfswerks in Aachen.
Vor Ort half beim Zustandekommen der pensionierte Herz-Jesu-Pater Dieter Wacker, der lange Jahre bei dem erfolgreichen und nun selbständigen Landwirtschafts-Projekt in Puquio wirkte.
Kranke behinderte Kinder in Pukio und St. Eulalia können sich freuen: Es wird Geld zu Verfügung stehen, um ihnen in spezialisierten Krankenhäusern zu helfen. Für viele der Kinder und ihre Eltern ist bereits der Weg ein Problem – Puquio ist 700 Kilometer von der Hauptstadt Perus, Lima, entfernt.
Ein Dreijähriger mit verwachsenen Füßen ist bereits siebenmal operiert worden.
Dem Verein war es gelungen, mit den Sternsingern zu einer Übereinkunft zu kommen, die es dem Verein erlaubt, selbst „die Hand darauf zu haben“, sagte Buchwald.
Derzeit stellt der Verein einen Antrag, um die erfolgreiche Kooperation fortsetzen zu können.
Der Förderverein will seine Tätigkeit auch nach der Fusion der vier katholischen Gemeinden in Südost fortsetzen. Anfang Januar stellte er seine Anliegen Pfarrer Jörg Hagemann vor. Offen ist noch die Konzeption des zukünftig gemeinsamen Pfarrbriefes. Bislang, sagte Buchwald dankend, hatte die Gemeinde St. Bernhard dem Förderverein immer reichlich Platz eingeräumt.

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