Anliegen aus Einzelhandels-Umfrage prägen Ideen des Arbeitskreises Albersloh

Sendenhorst-Albersloh. Zufrieden blickt der Arbeitskreis Albersloh zum Jahresende 2006 auf die ersten Schritte zum Einzelhandelskonzept für Sendenhorst und Albersloh. Nicht nur die Kaufleute im Arbeitskreis sehen ein Etappenziel erreicht: Albersloh wird nicht nebenbei, sondern mit starker Gewichtung unter die Lupe genommen und als relativ eigenständige Größe betrachtet.

Vertreter auch der Kaufleute sind in einem die Studie begleitenden Kreis dabei, resümierte Claudia Mersmann am 18.12.2006 zufrieden ein Treffen mit der Stadt Sendenhorst vom 30. November. Die Spannung hat jedoch nicht nachgelassen: Der Arbeitskreis wird auf die Fragestellung achten. Von den Alberslohern wünscht er sich, dass die Albersloher bereitwillig an den Befragungen teilnehmen. Das gilt auch für die drei öffentlichen Veranstaltungen, die die Stadt plant. Die erste soll in Albersloh stattfinden.

Dorfentwicklung mit Gemeinschaftssinn

Das ist nicht alles, was den Arbeitskreis bei seinem zweiten Treffen am Montagabend vor Weihnachten beschäftigte. Vorrangig  ging es Reinhard Drepper, Frank Wahlert, Claudia Mersmann, Ludger Sandknop, Christiane Seitz-Dahlkamp und Andrea Lütteke-Dalinghaus um Ideen für die Dorfentwicklung. Der Gedanke an das Gemeinsame, das Miteinanderreden, das Leben im Dorf blitzte an allen Ecken aus den Ideen. Dieser Aspekt hatte manchen Kommentar zur Einzelhandels-Umfrage geprägt, den die Interessengemeinschaft Albersloher Kaufleute durchgeführt hatte (WN vom 14.11.2006). Eine Sitzgelegenheit ganz im Zentrum, auch für auswärtige Radler, und warum nicht daneben eine Schautaufel, die zeigt, warum ein Wiederkommen lohnt? Ein Anregungs-Briefkasten soll her, begleitet von einem Internet-Auftritt, der es allen möglich macht, die Diskussionen zu verfolgen und Ideen beizusteuern. Und einiges mehr. Fürs Erste gab es über Nacht eine E-Mail-Adresse für Ideen: idee@hallo-albersloh.de. Für das Problem der Dauerparker denkt man an eine Lösung und möchte das Aussehen Alberslohs aufwerten. Auch durch etwas frischen Wind im „Schilder-Smog“. Der Arbeitskreis wünscht sich noch mehr Anregungen und Menschen, die Dinge vorwärts bringen. Einige Anfragen haben seine Mitglieder schon auf den Weg gebracht. Auch auf die Vereine will man zugehen.

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