Alle für Halle: Hier spricht der Bürger

Teilen heißt kümmern!

"In der heißen Phase der Kampagne kommen die Unterstützer aus allen möglichen Richtungen", schreiben Stiftung und Verein Musikhalle. Auch der aus Münsters Stadtbild bekannte „Onkel Willy“ hat es aus seiner persönlichen Musikhalle am Rathaus zum Infostand für die Kultur- und Kongresshalle am Domplatz geschafft. Weiter heißt es in der Pressemitteilung vom 08.04.2008.

Er lässt einen Aufkleber der Kampagne für sich sprechen: „Jazz oder nie!“  

Michael Radau, Vorstand der SuperBioMarkt AG in Münster, meint: „Münster darf und sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen. Investitionen im kulturellen Bereich kann man nicht gegen notwendige Maßnahmen im sozialen Bereich aufrechnen. Aber eine prosperierende Stadt hat auch immer viel mehr Spielraum im Sozialbereich. Nach anfänglicher Skepsis überwiegen heute für mich die positiven Aspekte und Chancen einer Kultur- und Kongresshalle eindeutig gegenüber den Risiken.“

Auch Monika Aktan, Rentnerin, zeigt die Möglichkeiten für Münster durch eine Kultur- und Kongresshalle auf: „Die Kultur- und Kongresshalle ist nicht nur eine kulturelle und wissenschaftliche, sondern auch eine soziale Einrichtung für Münster. Ich finde es schade, dass in der Diskussion behauptet wird, sozial schwache Familien würden nicht von der Kultur- und Kongresshalle profitieren können. Sie werden damit regelrecht in eine „dumme Ecke“ gestellt. Geben wir doch auch sozial schwächeren Familien die Möglichkeit, Kultur zu genießen, wenn schon die Mittel für Bayreuth und Verona oder sogar Dortmund und Essen fehlen. Ich blicke jedenfalls dankbar darauf zurück, dass meine Eltern auch in äußerst schlechten Zeiten weder Kosten noch Mühen für Konzert- und Theaterbesuche gescheut haben.“

Wir alle fordern ein entschiedenes NEIN zum Bürgerentscheid am 27. April. Die Kultur- und Kongresshalle sichert Zukunftsmusik für Münster. Die Halle für alle.