„AC Mailand“ gewinnt in Wolbeck: Turnier fördert Zusammenhalt der Fußballer im VfL Wolbeck

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Münster-Wolbeck. Normalerweise kicken sie selbst, am Samstag beim Hallenturnier des VfL Wolbeck durften sie nur Bälle und Orden verschenken. Einen Sack voll Bälle für die Jugend-Fußballer hatten Jugend-Hippenmajor Aljoscha Oberhaus und sein Adjutant Luca Homann-Niehoff den Kickerinnen und Kickern des VfL Wolbeck mitgebracht.

Wenig erstaunlich, denn die beiden kicken selbst. Auch Hippenmajor Kurt I. Bradtke mit Adjutanten grüßte und würdigte insbesondere die Jugend-Arbeit. Orden gab es für Aljoschas Trainer Andreas Schniedertüns und andere verdiente Kräfte: Caspar Hesse, Christel Mentrup, Brigitte Schniedertüns, Josef Ruppel, Steffen Hinkelmann und Uwe Meyer. Die ZiBoMo-Aktiven besuchten nun zum dritten Mal das Turnier, das jetzt zum fünften Mal stattfand.Dann erklingt wieder die Schiri-Pfeife, „Kaka“, „Figo“, „Adriano“ sind gefragt: es treten an „Real Madrid“ gegen „FC Porto“. Die Spielerinnen und Spieler des VfL von der B-Jugend bis zu den Altherren werden für das Hallenturnier bunt durchgemischt. Die erklärte Absicht des VfL: Dass sich die Abteilungen untereinander besser kennen lernen. Eine durchaus reizvolle Aufgabe, meint Ralf Deipenwisch vom „FC Arsenal“, einmal mit ganz unbekannten Team-Kameraden und –Kameradinnen klar zu kommen. Und für die sonst nur im Freien spielenden Fußballer hieß es, sich auf schnelleren Boden und kleine Räume einzustellen.

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Für den „AS Rom“ traf Uwe Meyer, bis zum Vorabend noch bei den Altherren des VfL Wolbeck unter Vertrag, aber das Finalspiel entscheidet der "AC Mailand"   für sich – nach einem 2:2 im regulären Spiel und anschließendem 3:2 im 7-Meter-Schießen. Auch der AC Mailand setzt ganz auf Wolbecker Legionäre: Tobias Lamping, Dennis Springub, Phillip Böcker, Bernd Winkelnkemper, Robin Springub und Victor Klemke.Die anschließende „Player’s Party“ mit Siegerehrung und Pokalübergabe in der Dorfschenke war ebenfalls sehr gut besucht, berichtete VfL-Geschäftsführer Meyer. Insgesamt um die 60 bis 70 Leute kamen; selbst die am Nachmittag beim Turnier in Nienberge noch aktive erste Mannschaft einschließlich Trainer und sportlichem Leiter erschienen und wurden auch zu späterer Stunde noch gesichtet.

Wieder eine „rundherum gelungene Veranstaltung mit fairen, interessanten und vor allen Dingen verletzungsfreien Spielen und viel Spaß bei allen Beteiligten“, resümierte Meyer.