25. Lady Carneval proklamiert

Zuletzt aktualisiert 6. Februar 2016 (zuerst 16. November 2008).

Tänzerin vor dem Wappen der EmmerbachgeisterMünster-Amelsbüren.  Kein Wunder, dass Münsters Stadtprinz Michael II. als erste Station nach seiner Proklamation Amelsbüren wählte: Die Amelsbürener Karnevals Gesellschaft Emmerbachgeister stellte bei der „Senatorentaufe“ ihre Lady Carneval vor, Ricarda Paffen. Mit den Fanfaren der Stadtgarde und den Adjutanten Dr. Heiner Hoffmeister  und Matthias Christenhusz zog der Prinz ein.

Er proklamierte die Lady Carneval und eiferte ihr mit viel Charme und Schwung nach. Sie stimmte die Amelsbürener auf eine flotte Session ein. Erfahrung bringt sie ja schon aus dem Kinderkarneval mit. Mit Michael II., den sie noch bei vielen Termine in und um Münster trifft, wird es eine formvollendete Session. Dafür spricht der gekonnte Walzer der beiden.

Veteran der AKG Emmerbachgeister geehrt

Die 25. der Ladies schmückte einen Veteranen, Ernst Eggemann – er ist nun 25 Jahre Senator der AKG. Geehrt wurden auch die „Hexen“, die im Hintergrund viel Arbeit für die AGK leisten, und die 24. Lady, Sonja Baumeister, erhielt eine große Sammlung mit Fotos ihrer Session.

So voll sei die Sitzung noch nie gewesen, meinte Moderator Friedhelm Schade. In sie hinein fegten die „Emmerbachstrolche“ mit ihrem Show-Tanz „Pompon-Dance“. „Zugabe“, forderte das Publikum, und bekam sie. Mit Spagat und fliegenden Beinen begeisterte auch die „Emmerbachflotte“ mit ihrem Marsch und dem Show-Tanz „Blau-Weiße Glücksmomente“.

Der Schwung der Emmerbachgeister hatte auch das Landgericht Amelsbüren bewogen, im Alten Gasthaus Freitag einzukehren und dort gleich drei Angeklagten den Prozess zu machen. Das störte die AKG nicht, auch wenn das zelebrierte Rechtswesen seltsame Züge aufwies.

Das wichtigste am Gericht ist der Gerichtsdiener: Seiner Person galt zuallererst die Sorge von Richter Hubert Friepörtner. Dem alten, Ludger Wittkamp, dankte er ausgiebig, den Neuen, Michael Grösbrink, prüfte er auf Herz und Nieren. Erste Amtshandlung: Die Angeklagten Angela Thieme, Bestatterin, Gisela Mehrl, Frisörmeisterin und Jochen Falk, Geschäftsführer, hereinzuführen . In Holzschuhen und mit verbundenen Augen platzierte Grösbrink sie auf Miniatur-Stühlen. Den halb im Boden Versunkenen hieb Staatsanwalt Berndfried Czinner die Anklage um die Ohren: Mangelnde Unterstützung der AKG. Die Missetaten belegte er mit schneidender Logik und schonungslos. Doch Verteidigerin Sabine Günnewig glänzte mit entwaffnender Verteidigung, auch wenn sie im Fall Thieme weitere Straftatbestände offenlegte. Unbeabsichtigt, aber unbemerkt vom Staatsanwalt. Das Urteil hieß schließlich dennoch: Schuldig. Die Bewährungsstrafe: sich noch an diesem Abend in echte Jecken zu verwandeln und gemeinsam zu singen.

Die AKG präsentierte sich und ihrem Stadtprinzen im Davert-Dorf eine Start-Sitzung mit Schwung und allerhand Esprit.

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Der Prinz und die Lady Carneval

Amelsbürener vor Gericht

Drumherum und der Elferrat bei der AKG Emmerbachgeister in Amelsbüren

Tanz und Show bei der AKG Senatorentaufe