Heizungsumstellung auf Brennwerttechnik und Solarthermie lohnt |
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Montag, 7. Dezember 2009 |
Heizung/Förderung. Wer bislang mit der Modernisierung seiner verwalteten Heizungsanlage gewartet hat, sollte jetzt aktiv werden. Denn die Bedingungen sind günstig: Wer jetzt modernisiert, profitiert nicht nur durch die Brennstoff-Einsparung, die bis zu 40 Prozent beträgt, sondern er bekommt außerdem Geld vom Staat dazu.
Das Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesumweltministeriums zugunsten
erneuerbarer Energien ist um ein attraktives Fördermodul ergänzt
worden. Wer eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung und
Warmwasserbereitung kauft und zusätzlich sein altes Heizgerät gegen
einen Brennwertkessel austauscht, profitiert von einem höheren
Zuschuss. Solarthermische Kombianlagen in Verbindung mit einem modernen
Öl- oder Gas-Brennwertkessel bieten sowohl im Neubau als auch bei
Modernisierungen eine bedarfsgerechte und sehr wirtschaftliche
Wärmeversorgung. Zusätzlich zur Basisförderung von 105 Euro pro
angefangenem Quadratmeter Solarkollektorfläche erhalten die
Anlagenbetreiber einen „Altkesselbonus" in Höhe von 750 Euro. Der
Anspruch auf diese Kombiförderung gilt auch, wenn innerhalb eines
Zeitraumes von sechs Monaten ein Brennwertkessel mit einer Solaranlage
zur Heizungsunterstützung installiert wurde.
Aufgrund des Gesetzes zur
steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung vom 7. April 2006
können alle handwerklichen Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten am
Haus, in der Wohnung und auf dem Grundstück abgesetzt werden. Dazu
zählt auch die Erneuerung von Heizungsanlagen. Gefördert werden die
Arbeitskosten bis zu einer Bremsungsgrenze von 3000 Euro
(einschließlich Mehrwertsteuer). So können bis zu 600 Euro (20 Prozent)
eingespart werden. Die Heizungsmodernisierung bewirkt einen deutlich
niedrigeren Energieverbrauch. Im Vergleich zur alten Heizung verbraucht
die Kombianlage bis zu 40 Prozent weniger Heizöl oder Gas.
Drei Viertel
dieses Energiesparpotenzials ergeben sich schon durch die Umstellung
auf ein Brennwertgerät. Wegen der geringen Gesamtinvestition ist Öl-
oder Gas-Brennwerttechnik die wirtschaftliche Lösung, um Energie und
somit Heizkosten zu sparen. Die neue Kombinationsförderung im MAP für
erneuerbare Energien ist bis 30. Juni 2008 befristet. Anträge können
beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt
werden, entsprechende Formulare sind auch online über www.bafa.de
erhältlich.
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