Altersvorsorge. 46 Prozent der Deutschen sehen in den nächsten zwölf Monaten keinen finanziellen Spielraum, um in die Altersvorsorge zu investieren. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle "DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" des Deutschen Instituts für Altersvorsorge http://www.dia-vorsorge.de.
Positiv: Die Deutschen zeigen sich Ende des Jahres 2009 bei
der Altersvorsorge weniger von der Finanzkrise betroffen als in den
Vorquartalen.Demnach geben fast zwei Drittel an, dass die Wirtschafts-
und Finanzkrise sie weder persönlich betroffen noch ihrer konkreten
Altersvorsorge geschadet habe. Die kurzfristige Abschlussbereitschaft
sank im vierten Quartal jedoch von 25 auf 19 Prozent.
Zweidrittel lehnen Anhebung des Rentenalters ab
Die
stufenweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre wird von 62 Prozent
der Erwerbstätigen abgelehnt, nur zwölf Prozent halten sie für
notwendig. Die unterschiedlichen Altersklassen schätzen dabei sehr
realistisch ein, inwieweit sie von der Anhebung betroffen sind. Nur 20
Prozent können sich vorstellen, bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten, 23
Prozent schließen dies aus gesundheitlichen Gründen aus. Der von der
letzten Bundesregierung proklamierte Ausschluss zukünftiger
Rentenkürzungen wird zwar von allen Altersgruppen mit 56 Prozent
überwiegend begrüßt. 80 Prozent vermuten aber, dass sich dieser
Beschluss zukünftig in geringeren Rentenerhöhungen auswirken
wird.
Seit 1977 ist das potenzielle Rentenniveau um
knapp ein Drittel gesunken.
Den Berechnungen zufolge kann der
Durchschnittsrentner nach 2030 an nur noch mit knapp 38 Prozent seines
letzten Bruttogehalts rechnen. Nach 2040 werden es lediglich 35,6
Prozent sein. Ein Großteil der künftigen Senioren wird vor der "Qual
der Wahl" stehen: Konsumverzicht oder lebenslängliche Arbeit.
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