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Finanzieller Spielraum für private Altersvorsorge gering

Donnerstag, 21. Januar 2010



Altersvorsorge. 46 Prozent der Deutschen sehen in den nächsten zwölf Monaten keinen finanziellen Spielraum, um in die Altersvorsorge zu investieren. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle "DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" des Deutschen Instituts für Altersvorsorge http://www.dia-vorsorge.de.

Positiv: Die Deutschen zeigen sich Ende des Jahres 2009 bei der Altersvorsorge weniger von der Finanzkrise betroffen als in den Vorquartalen.Demnach geben fast zwei Drittel an, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise sie weder persönlich betroffen noch ihrer konkreten Altersvorsorge geschadet habe. Die kurzfristige Abschlussbereitschaft sank im vierten Quartal jedoch von 25 auf 19 Prozent.

Zweidrittel lehnen Anhebung des Rentenalters ab

Die stufenweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre wird von 62 Prozent der Erwerbstätigen abgelehnt, nur zwölf Prozent halten sie für notwendig. Die unterschiedlichen Altersklassen schätzen dabei sehr realistisch ein, inwieweit sie von der Anhebung betroffen sind. Nur 20 Prozent können sich vorstellen, bis zum 67. Lebensjahr zu arbeiten, 23 Prozent schließen dies aus gesundheitlichen Gründen aus. Der von der letzten Bundesregierung proklamierte Ausschluss zukünftiger Rentenkürzungen wird zwar von allen Altersgruppen mit 56 Prozent überwiegend begrüßt. 80 Prozent vermuten aber, dass sich dieser Beschluss zukünftig in geringeren Rentenerhöhungen auswirken wird.

Seit 1977 ist das potenzielle Rentenniveau um knapp ein Drittel gesunken.

Den Berechnungen zufolge kann der Durchschnittsrentner nach 2030 an nur noch mit knapp 38 Prozent seines letzten Bruttogehalts rechnen. Nach 2040 werden es lediglich 35,6 Prozent sein. Ein Großteil der künftigen Senioren wird vor der "Qual der Wahl" stehen: Konsumverzicht oder lebenslängliche Arbeit.

 
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