Sport & Gesundheit

USC Münster: Vier Matchbälle reichen nicht zum Sieg

9 Okt , 2006  

Eine turbulente Achterbahnfahrt mit Berg- und Talfahrten, Loopings und Adrenalinstößen ist nichts gegen das Zweitligaspiel des USC Münster gegen Alemannia Aachen. Vier Matchbälle konnte das Münsteraner Team am 7. Oktober 2006 nicht verwerten und unterlag letztlich 2:3 (21:25, 25:12, 25:20, 30:32, 10:15).

Dabei begann das Spiel gegen die favorisierten Gäste so, wie es sich die meisten wohl vorgestellt hatten. Schnell führte Aachen und gewann den ersten Durchgang mit 25:21 recht souverän. „Wir haben zu Beginn einfach nicht ins Spiel gefunden. Ab dem zweiten Satz haben wir uns dann aber einfach von der Begeisterung der Zuschauer tragen lassen und haben uns auf unser Spiel konzentriert und über weite Phase richtig gut gespielt“, urteilte USC-Trainer Christoph Kesselmeier. Gesagt, getan. Die Sätze zwei und drei dominierte Münster die Partie in einem hochklassigen Zweitligaspiel und gewann die Abschnitte mit 25:12 und 25:20.

Im vierten Durchgang schien schon alles zu Gunsten der Aachenerinnen entschieden zu sein. Schnell lag das USC-Team hoch zurück. „Der Satz war eigentlich schon weg“, so Co-Trainer Stefan Jäger, der daraufhin aber seinen Augen kaum traute. Die Mannschaft kämpfte sich durch flexibles, aggressives und rotzfreches Spiel wieder an die Gäste heran und erspielte sich beim 24:21 sogar mehrere Matchbälle. Der zum Sieg fehlende Punkt konnte jedoch leider nicht gemacht werden und so verlor man den Satz mit 30:32. „Im Endeffekt waren die Spielerinnen aus Aachen abgezockter und routinierter“, sagte Kesselmeier. Und weiter: „Der Mannschaft ist kein Vorwurf zu machen. Sie hat gekämpft wie ein Stier. Leider haben wir immer wieder einzelne Phasen gehabt, in der nicht mit der letzten Entschlossenheit gearbeitet wurde. Vor allem im Aufschlag- und Annahmebereich müssen wir in den kommenden Spielen noch eine Schüppe drauflegen.“

Den Satzverlust noch in den Köpfen und den körperlichen Ermüdungserscheinungen Tribut zollend lagen die Münsteranerinnen im Entscheidungssatz schnell mit fünf Punkten zurück. Trotz der tollen Stimmung durch das Publikum konnte der Rückstand nicht aufgeholt werden. Mit 15:10 gewann Aachen den Satz und somit das dritte Spiel in Folge in fünf Sätzen. Die einhellige Publikumsmeinung aber war eindeutig: Das war eine tolle Steigerung zum schon guten Spiel gegen Warendorf. Ein super Zweitligaspiel mit Gänsehautfeeling!

Die nächsten Spiele des USC Münster II

  • 21. Oktober (16 Uhr) SC Potsdam – USC Münster II
  • 22. Oktober (16 Uhr) VCO Berlin – USC Münster II
  • 28. Oktober (16 Uhr) USC Münster II – VC Essen-Borbeck
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