Sport & Gesundheit

USC Münster: Kampfgeist wurde gegen Leverkusen belohnt

25 Sep , 2006  

Die Volleyballerinnen des USC Münster haben ihren ersten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht. Mit 3:2 (25:17, 9:25, 14:25, 25:14, 15:10) siegten sie über den TSV Bayer 04 Leverkusen und zeigten dabei eine starke kämpferische Leistung.

Nach dem Spiel war Lea Hildebrand einfach nur noch glücklich. „War doch ganz in Ordnung“, sagte die 18-Jährige mit einem breiten Grinsen im Gesicht und sagte dann das, was alle dachten: „Wahnsinn, einfach Wahnsinn!“ Gerade hatten sich die Volleyballerinnen des USC Münster in einem packenden und nervenaufreibenden Krimi mit 3:2 (25:17, 9:25, 14:25, 25:14, 15:10) gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen durchgesetzt und dabei eine riesen Portion Kampfgeist gezeigt. „Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, dass sie nach zwei deutlich verlorenen Sätzen so zurückkommt“, sagte USC-Trainer Axel Büring. „Die Situation war doch fast schon aussichtslos.“

Nachdem die Münsteranerinnen – mit Doreen Engel, Tatjana Zautys, Andrea Berg, Jil Döhnert, Anika Brinkmann, Atika Bouagaa und Lisa Thomsen in der Startformation sowie den beiden Nachwuchsspielerinnen Teresa Mersmann und Lea Hildebrand im Aufgebot – den ersten Durchgang sicher gewonnen hatten, funktionierte bei den Volleyballerinnen nichts mehr so recht. Mit dem Aufschlag konnten sie keinen Druck ausüben, aufgrund von Annahmeproblemen aber auch kein effizientes eigenes Spiel aufbauen. Die Quittung folgte – Leverkusen gewann die Sätze zwei und drei souverän. „Ich bin schon verzweifelt“, sagte Andrea Berg und mutmaßte: „Vielleicht haben wir alle zu viel nachgedacht.“

Danach aber nahmen die Unabhängigen – nun mit Lea Hildebrand für Jil Döhnert auf dem Spielfeld – ihr Herz in beide Hände. Eines ums andere Mal punkteten sie mit dem Service, gewannen daraus Selbsvertrauen für den eigenen Spielaufbau von der Annahme über das Zuspiel bis hin zum Angriff und schafften so den Satzausgleich. Im fünften Abschnitt schließlich lag Leverkusen schon mit 3:6 vorn, ehe Tatjana Zautys an den Aufschlag kam und Lea Hildebrand im Block zu Höchstform auflief. Gemeinsam verwandelten sie den Rückstand in einen 11:6-Vorsprung und legten damit den Grundstein für den Satz- und Spielgewinn. „Axel hat beim Block immer gerufen: lauf, Lea, lauf“, sagte Lea Hildebrand, die normalerweise in der Zweitligamannschaft des USC spielt. „Das habe ich versucht – und es hat geklappt.“

Die nächsten Spiele des USC Münster

  • 29. September (19.30 Uhr) USC Münster – Köpenicker SC
  • 3. Oktober (16 Uhr) VCO Rhein-Neckar – USC Münster

 

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