Wirtschaft

Stadtteile von Münster können Marketing betreiben

2 Sep , 2005  

Münsters Stadtteile können sich mit einem Konzept oder einem Projekt um die finanzielle Förderung ihres Stadtteilmarketings bewerben. Die Stadt stellt für die Förderung jährlich 30 000 Euro zur Verfügung.

Stadtteile können Marketing betreiben

Münsters Stadtteile können sich mit einem Konzept oder einem Projekt um die finanzielle Förderung ihres Stadtteilmarketings bewerben. Die Stadt stellt für die Förderung jährlich 30 000 Euro zur Verfügung. Nachdem die entsprechende Beratungsvorlage die sechs Bezirksvertretungen passiert hat, werden ab Ende September Vordrucke für Förderanträge bei Münster-Marketing erhältlich sein. Die Beratungsvorlage mit den Förderkriterien liegt in der Münster-Information aus. Das Presseamt hat sie außerdem zum Online-Abruf in Münsters Stadtnetz eingestellt (www.muenster.de).

Ende September soll ein Flyer die Kriterien und das Verfahren in geraffter Form verständlich darlegen, so Bernadette Spinnen von Münster-Marketing am 20. September bei einem Arbeitstreffen mit Vertretern Wolbecks und der Bezirksvertretung Münster-Südost in Wolbeck.

Das Förderkonzept war auch Thema einer Beratung, zu der sich auf Einladung von Münster-Marketing jetzt zum zweiten Mal die Bezirksvorsteher und die Leitungen der Bezirksverwaltungen im Stadtweinhaus trafen. Die Idee, neben dem Citymanagement für die Innenstadt ein eigenes Programm für Stadtteilmarketing zu entwickeln, war schon in der ersten Runde mit den Vertreterinnen und Vertretern der Bezirke auf große Resonanz gestoßen.

"Zu Münsters ausgezeichneter Lebensqualität tragen die Stadtteile ganz wesentlich bei", so Bernadette Spinnen. Das Grundprinzip: Jeder Stadtteil, der sich um eine Förderung bewirbt, stellt sich mit einem Konzept vor, das die vom Rat einstimmig beschlossenen Marketingziele der Stadt Münster mitträgt. Auch Wolbeck kann sich beteiligen

Jährlich bis zu 30 000 Euro Förderung / Eigeninitiative gefragt

"Das Stadtteilmarketing ist also kein Förderkonzept der üblichen Sorte, sondern ein Wettbewerbskonzept", erläutert Bernadette Spinnen. Ab 2006 können jährlich bis zu drei Stadtteile gefördert werden. Diese müssen allerdings auch finanzielle Eigeninitiative zeigen: 50 Prozent der beantragten Summe müssen aus dem Stadtteil selbst kommen, sei den Wolbeckern gesagt. Die Entscheidung über die Förderanträge liegt bei einer hochkarätigen, anspruchsvollen Jury.

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