Stadtentwicklung

„Münstermorphosen“ lotsen auf neue Wege und an ungewöhnliche Orte

9 Sep , 2009  

Münster/Stadtentwicklung. Zur Entdeckungsreise entlang neuer Pfade und an ungewöhnliche Orte laden vom 18. bis 26. September zwei Projekte der "Münstermorphosen" ein.Viele Wege führen ins Zentrum der Stadt. Deshalb dürfen Fußgänger ab Freitag, 18. September, schon mal vom rechten Weg abkommen, um auf entlegenen, vergessenen oder wieder auflebenden Pfaden zu spazieren.

Aufgemalte grüne Linien auf Münsters Gehwegen und Gassen weisen unter dem Motto „Bitte folgen! Mal anders in und durch die Stadt“ verschiedene Wege durch die Altstadt und ihre Quartiere. Die ungewöhnliche Entdeckungstour zeigt, wie sich Wege mit dem Wandel der Stadt ändern können.

Dazu passt eine Präsentation im Kiffe-Pavillon am Alten Steinweg. Absolventen der Fachhochschule haben Stadtpläne mit Geheimtipps zu einer Ausstellung "Stadt Neu Lesen" zusammengestellt. Sie verweist auf Orte, die man nur wahrnimmt, wenn man nach ihnen sucht. Dazu gehören Orte, von denen man auf die Stadt herunterblicken kann; Orte, an denen junge Kunst und Musik entsteht; Orte mit öffentlichen Toiletten; Orte, an denen die ältesten und höchsten Bäume stehen; Wege, die die Straßenbahn nahm und Wege, die über und unter Brücken führen.Die Ausstellung regt dazu an, die vorgestellten Plätze und Wege selbst zu erkunden, um Münster auf unterhaltsame Art neu zu entdecken.

Am Münster-Modell lassen sich die Wege leicht nachverfolgen. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 18. September, um 19 Uhr. Sie ist bis zum 26. September täglich von 10 bis 19 Uhr zu sehen (Eintritt frei). – Das ausführliche Programm der "Münstermorphosen" liegt in der Münster-Information im Stadthaus 1 aus und kann online im Stadtnetz www.muenster.de abgerufen werden.

Veranstalter der "Münstermorphosen" ist die Stadt. Die Federführung liegt bei Münster Marketing in Zusammenarbeit mit dem Planungsamt. Es handelt sich um ein Projekt im Rahmen der City-Offensive "Ab in die Mitte" in Kooperation mit der Initiative Starke Innenstadt (ISI), Münster Modell e.V., Rethfeld und Rinke, der Fachhochschule Münster (Fachbereich Design), der "msa – münster school of architecture", den Kaufleuten der Salzstraße und des Kiepenkerlviertels, der Interessengemeinschaft Kuhviertel und des Dehoga. Unterstützt werden sie vom Land Nordrhein-Westfalen, der Sparkasse Münsterland Ost, der ISI und weiteren Förderern.

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