Soziales und Miteinander

Prominenter Besuch im Frauenbüro Münster

31 Mrz , 2006  

Münster.- Prominenter Besuch im städtischen Frauenbüro: Marianne Rogée ließ sich einen Rundgang durch die Ausstellung „Frauenbilder:  Geschichte(n) aus Münster“ nicht nehmen. Auch zum Fachsimpeln mit dem Team um Frauenbeauftragte Martina Arndts-Haupt fand die populäre und in zahlreichen Projekten sozial engagierte Schauspielerin ("Lindenstraße")  Zeit. Das teilt das Presse- und Informationsamt der Stadt Münster am 31.03.2006 mit.

Als gebürtige Münsteranerin mit einer besonderen Lebensgeschichte  hatte Martina Arndts-Haupt die Künstlerin um ihr Einverständnis gebeten, in die Ausstellung aufgenommen zu werden. Die Präsentation im Stadthaus 1  zeigte außergewöhnliche Frauen, die mit ihren Leistungen und ihrem  Engagement nicht vergessen werden sollten.
Wie die anderen zahlreichen Besucher der Ausstellung, las auch Marianne Rogée sich an den  einzelnen Biografien fest. Lange verweilte Künstlerin vor der Texttafel über  Annette von Droste-Hülshoff, aus deren Gedicht "Am Turme" sie gleich an Ort und Stelle rezitierte.
Der Besuch Marianne Rogées fand am vorletzten Tag der Ausstellung statt. Dennoch wird das Projekt "Frauenbilder" weitergeführt. Nicht nur, weil die Ausstellung auf ein überaus lebhaftes Echo stieß und sich tagtäglich  die  Besucher des Stadthauses 1 in die Kurzbiografien vertieften. Martina Arndts-Haupt: '"Viele fanden auch den Weg ins Frauenbüro und in die  Münster Information und baten vor allem um eins: Eine gedruckte Version der Ausstellung zum Nachlesen und Schmökern.

Frauenbüro Münster freut sich über Interesse am Buch-Projekt

„Wir freuen uns über dieses nachhaltige Interesse",  so  die Leiterin des Frauenbüros. Gemeinsam mit den Ausstellungsmacherinnen vom Institut für Regionalgeschichte des LWL, der Frauenforschungsstelle,  Stadtmuseum und  Stadtarchiv werde man in die Planung einsteigen. Obwohl noch viele Details zu klären sind, zeigt sich Martina Arndts-Haupt zuversichtlich: „Dieses Buch wäre ein schönes Geschenk zum 20-jährigen Bestehen des Frauenbüros im nächsten Jahr.“

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