Sendenhorst-Albersloh. Die Zahl der Mitglieder ist gewachsen, jedoch
nur um einen, so sind es nun 139. „Da waren wir nicht so sehr erfolgreich“,
meinte Antonius Breul bei der fünften ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Altenpflegeheim St. Josefs-Haus Albersloh Ende März 2007.
Die Kassenprüferinnen Gisela Durinek und Petra Hunkemöller
konnten grünes Licht für die Entlastung des Vorstands geben. Von den
Mitgliedern waren im letzten Jahr 27 erschienen, jetzt 14. Auch Ortsvorsteher
Ludger Breul war gekommen. Zwei Kassenprüfer fanden sich dennoch schnell,
Gisela Gentz und Reinhold Lammerding widmen sich dieser Aufgabe. Den Vorstand
stellen weiterhin Richard Uhlenbrock, Günter Seyerl, Kassiererin Margret
Hölscher und Schriftführer Antonius Breul.
Vom Leben im St. Josef-Stift berichtete Schwaack, dass die
Schaukel mit ihren sanften Bewegungen von den Menschen mit starkem Laufdrang
gut angenommen werde. Generell kämen die Menschen im höherem Alter und damit
meist kränker zu ihnen. Denn es setze sich der Trend fort, so lange wie möglich
zu Hause zu bleiben. Das Stift ist auch mit den 60 Appartements komplett
belegt, es gibt Wartelisten.
Die Zusammenarbeit zwischen Förderern und Stift fand
wechselseitiges Lob. Unkompliziert sei sie und mache Spaß. Er treffe hier,
meinte der Vorsitzende Uhlenbrock, „eine Menge netter Menschen, die man sonst
nicht trifft.“
Wertvoll für das Haus ist besonders die persönliche und
ideelle Hilfe durch tatkräftige Unterstüzung der Angebote des Hauses. „Nur mit
Hilfe solcher ehrenamtlicher Mitarbeiter gelingen solche Aktionen wie die
Aasee-Kaffeefahrt“, betonte Schwaack. Spiele-Nachmittage, Besuche in der
Eisdiele, Sommerfest mit Grillen, zwei Bänke für die Grotte im Stift,
Weihnachts-Dekoration, wie sie sonst in kaum einem Stift so prächtig zu finden
sei, ein Buch zur Sterbe-Begleitung und als teurer Posten ein therapeutischer
Schaukelstuhl verbinden sich mit dem Förderverein. Und zusätzliche Besuche der
Klinik-Clowns Konrad und Luzie.
Der Förderverein gebe auch gerne Geld, unterstrich
Schriftführer Breul. Man müsse die Heimleitung antreiben, Wünsche zu äußern.
Man sei ja kein Sparverein. Das Geld kommt aus Mitgliedsbeiträgen, Umsätzen wie
beim Wersefest und zum Beispiel einer Spende der KAB.
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