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Für freien Zugang zu Forschungsergebnissen
Montag, 18. Oktober 2010
Wissenschaftliche Informationen in Zeitschriften, Büchern und Datenbanken kosten oft viel Geld und sind mit teils eng gefassten Nutzungsrechten belegt. Bibliotheken haben es unter diesen Bedingungen schwer, den freien Austausch zu ermöglichen und Fachliteratur und wissenschaftliches Material schnell bereitzustellen. "Open Access" ist eine internationale Bewegung gegen die ansteigenden Kosten bei der Literaturversorgung und gegen rigide Nutzungsrechte.
Universitäts- und Landesbibliothek Münster beteiligt sich an "Internationaler Open-Access-Woche"
Auf der zweiten "Internationalen Open-Access-Woche" vom 18. bis zum 24.
Oktober informieren öffentliche Einrichtungen weltweit über diese
Bewegung, um mehr Anhänger und Unterstützer für frei verfügbare
wissenschaftliche Informationen zu finden. Die Universitäts- und
Landesbibliothek (ULB) beteiligt sich an dieser Aktion und stellt "Open
Access" mit einem Informationsstand sowie über ihre Webseite vor.
"Eigentlich bezahlt die öffentliche Hand zweimal für die
Forschungsergebnisse", erklärt Dr. Stephanie Klötgen von den Digitalen
Diensten der ULB: "Die Forschung wird aus Steuergeldern gefördert, und
dann müssen die ebenfalls aus Steuergeldern geförderten Bibliotheken
noch einmal Geld bezahlen, um die Ergebnisse öffentlich zugänglich zu
machen." Das Problem fällt auf die Bibliotheksnutzer zurück. Aufgrund
der steigenden Abonnementkosten im Zeitschriftenwesen waren in den
letzten Jahren viele Bibliotheken gezwungen, die Literaturversorgung
einzuschränken.
Die Idee von "Open Access" ist einfach, aber revolutionär:
Wissenschaftliche Beiträge werden frei zugänglich in
Internet-Zeitschriften oder auf Dokumentenservern veröffentlicht. Solche
Zeitschriften oder Publikationsserver werden von Wissenschaftlern oder
öffentlichen Einrichtungen betrieben, die auch für deren Qualität
sorgen. Die ULB publiziert zum Beispiel die Reihe "Wissenschaftliche
Schriften der WWU Münster". Der Autor oder Herausgeber des Werkes
verzichtet bei der Online-Veröffentlichung auf ein Honorar, behält dafür
aber die Nutzungsrechte und die Möglichkeit zur weiteren Verwertung
seiner Forschungsergebnisse. Außerdem erreicht er schnell und effizient
ein großes Publikum. In Deutschland wird "Open Access" von fast allen
namhaften Forschungseinrichtungen unterstützt, darunter die Deutsche
Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck- und die Fraunhofer-Gesellschaft
sowie die Helmholtz- und die Leibniz-Gemeinschaft.
Links:
* ULB / Weitere Informationen
http://www.ulb.uni-muenster.de/forum/nachrichten/2010_open-access-woche.html
Münster. "Münster gehört zu den starken Biotechnologie-Standorten in Deutschlands Forschungslandschaft", sagte Dr. Bernward Garthoff bei seinem Besuch im "BioTechnikum" auf dem Hafenplatz. Das Lob kann sich hören lassen, denn Garthoff ist zuständig für den "NRW-Cluster Bio.NRW", in dem das Land seine Stärken im Bereich der Biotechnologie bündelt.Das teilt das Presse- und Informationsamt der Stadt Münster am 06.03.2009 mit.
Münster.- "Mit Wissen erfolgreich im Standortwettbewerb" ist das Thema beim "1. Münsteraner Zukunftsgespräch" am Freitag, 8. September, von 13 bis 17 Uhr im Rathausfestsaal. Initiatoren sind die Stadt Münster, der Beirat von Münster Marketing und die Bertelsmann Stiftung. Das teilt das Presse- und Informationsamt der Stadt Münster am 25.08.2006 mit.
Münster.- Redner beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt ist diesmal ein Wissenschaftler mit internationalem Renommee aus Münster: Prof. Dr. Hans Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, spricht am Sonntag, 8. Januar, um 11.30 Uhr im Festsaal des Rathauses. Thema: "Von Mäusen und Menschen".
Münster, 14.12.2007. Das 2000. Mitglied konnte "AlumniUM", das Ehemaligen-Netzwerk der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster, begrüßen.