Liudger-Exponate verlassen Münster

Nur noch wenige Tage, bis Sonntag, 28. August, sind zwei herausragende Exponate der Ausstellung "805: Liudger wird Bischof – Spuren eines Heiligen zwischen York, Rom und Münster" im Stadtmuseum Münster zu sehen. Der so genannte Tragaltar des hl. Liudger und der Liudger-Kelch kehren in die Schatzkammer der Propsteikirche St. Ludgerus in Essen-Werden zurück. Dort wurde der erste Bischof von Münster begraben.

Wertvolle Leihgaben bei traditioneller "Ludgerus-Tracht" unverzichtbar

Blick in den Ausstellungsraum im Stadtmuseum Münster, der der Verehrung des hl. Liudger gewidmet ist.Tragaltar und Liudger-Kelch müssen das Stadtmuseum zusammen mit einigen weiteren Leihgaben aus Essen-Werden vorzeitig verlassen, damit sie rechtzeitig zur so genannten Ludgerus-Tracht wieder in der Werdener Propsteischatzkammer präsentiert werden können.

Während der traditionellen Ludgerus-Tracht werden die Gebeine des hl. Liudger am ersten Wochenende im September in einer feierlichen Prozession durch den Essener Stadtteil getragen. Die Veranstaltung wäre unvollständig, würden die bedeutenden und mit der Verehrung des Heiligen verbundenen Objekte fehlen.

Repliken ersetzen Originale

Dennoch stehen in der Liudger-Ausstellung im Stadtmuseum die Vitrinen nicht leer. Eine genaue Rekonstruktion des "Tragaltars" und eine Replik des Liudger-Kelchs vermitteln noch bis zum Ende der Ausstellung am 11. September eine sehr guten Eindruck der Originale.

 

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