Klimaforscher untersuchen Münsters Luft

Münsters Luft ist ein Fall für die Wissenschaft: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uni Duisburg-Essen haben im Juni damit begonnen, den Kohlendioxid-Gehalt der Luft zu erforschen.

Der Messwagen des Instituts für Geografie, der an verschiedenen Stellen in der Stadt Station macht, registriert außerdem meteorologische Daten zur Lufttemperatur, Luftfeuchte, UV-Strahlung und zum Luftdruck sowie verschiedene Feinstaub-Fraktionen. Da bei den Untersuchungen auch saisonale Schwankungen im Jahr berücksichtigt werden sollen, wird bis Mai 2006 in Münster gemessen. Das städtische Amt für Grünflächen und Umweltschutz unterstützt das Projekt.

Die Ergebnisse werden für eine Doktorarbeit in der Abteilung Angewandte Klimatologie und Landschaftsökologie ausgewertet. Dabei werden die mobil erfassten Daten mit den Ergebnissen der meteorologischen Stationen im Umland der Stadt Münster verglichen. Ergänzt werden die mobilen und stationären Messungen durch 24-Stunden-Standmessungen am verkehrsreichen Ludgeriplatz und an der ruhigeren Klemensstraße.

Vergleich Münster-Lüdenscheid

Die Studie wird die Daten aus Münster in Beziehung setzen zu den gleichzeitig erhobenen Daten in Lüdenscheid, so dass auch die Größe, die geografische Lage und die Bebauungsstruktur der Städte berücksichtigt werden. Kohlendioxid gehört zu den Spurengasen, die den natürlichen Treibhauseffekt bewirken. Der Anteil der Treibhausgase in der Erdatmosphäre wird durch den Menschen erhöht.

Weitere Auskünfte zu den Luftmessungen gibt es beim Amt für Grünflächen und Umweltschutz (Ralf Besler, Tel. 4 92-67 98; Veit Muddemann, Tel. 4 92-67 79).

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