Kallis Töttchen und die Marke Wolbeck

„Kallis Töttchen“ ist in Wolbeck eher ein fester Begriff als die „Marke Wolbeck“. Kein Wunder, den besagtes Töttchen ist um einige Jahrzehnte älter und der Inhalt der Marke noch etwas blutleer, wie man hört.

Aber auch Marken müssen sich entwickeln, die Marketingwissenschaft kennt den Begriff der „Markenentwicklung“. Die Marke will entwickelt sein, von alleine geht das nicht.

„Dachmarke Wolbeck“

Noch eins steuern die Marketing-Leute bei: den Begriff der Dachmarke. So eine bekommt Wolbeck nämlich wohl, bzw. macht sich eine. Bei einer Dachmarke bildet ein einzelner Name unterschiedliche Leistungs- und Geschäftsbereiche ab. Das kann in Kombination mit Einzel- und Familienmarken geschehen. „Unterschiedlich“ ist es wohl, was Wolbeck zu bieten hat und in der Dachmarke Wolbeck unterbringen sollte.

Vorteile und Risiko

Dachmarken sind nicht ganz ohne, in Vorteilen und Risiken.

Ein großer Vorteil ist es, dass sie rasch große Bekanntheit erreichen kann. Denn die Dachmarke deckt eine ganze Reihe von Märkten ab (von Kunst und Kunsthandwerk ist die Rede, über die Gastronomie macht man sich Gedanken). Die Werbung kann effektiv genutzt werden, ob Werbung in Print-Medien wie Tageszeitungen oder im Medium Internet. Und die etablierte Dachmarke kann zu neuen Bestandteilen einen Teil ihres gutes Images übertragen. Es lohnt sich daher, beizutragen.

Die Gefahr liegt darin, die Marke zu stark auszuweiten, sprich: zu verwässern. Was nicht die Marke stärkt, sollte nicht in sie einfließen.
Marken machen auch Arbeit, denn sie erfordern einen Plan, seine Umsetzung und Fortschreibung. Wo soll die Marke in fünf Jahren positioniert sein? Wie erreichen wir das, was tragen die Einzelbestandteile dazu bei?
Und bekannt gemacht will die Marke Wolbeck sein, sonst wirkt sie nicht und entwickelt sich nicht.

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