Albersloh

Dat Abschleischke Heimatleed

13 Dez , 2006  

Die plattdeutsche Fassung des Albersloher Heimatliedes.

Ik kenn een Duop, de Wärse holt umschlungen, un gröne Büschk hoalt alls adrett bineen. I
k gleif all boll, kin een häf’t lang besungen,
von Hiärgen, Kamp un fienen Sunnenschien.
Do wuont en Volk: flietich un auk genau,
dat schöne Duorp, dat hätt Abschlau.

De Wöschk wuar in dat klore Water schmietten,
en Denkmal steiht vondag up düssen Weg,
olt is de Müell, de Flüegel sint verschlietten
de Kerktorn häv sich up de Siete lecht.
Wat bis de fien: een Duorp äs affgemolt,
Abschlau wie sinn’t up di so stolt.

Mancheen häv um den grauten Dischk gern siärten,
met dicke Baun, Kartuffeln un auck Speck,
dat beste kam ton Schluß, wör nich vergiärten,
de Stippmielk was von’t Mohl das beste Wiek.
Ik häv die gern: Abschlau mien Heimatland,
so trühlik doa an’n Wärsestrand.

Und kümms no Hus füll Naut un auk füll Suorgen,
so sett di dahl, hier an den warmen Herd.
Et duert nich lang, dann küers all wier von Muorgen
un wees wat di de Lü hier sind dann wärt.
Dat döt so guet: schlöpps du dann up dien Strau,
bis eenfach gern hier in Abschlau.
A. V.

Quelle: Heimatverein Albersloh, 2006
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