AWO-Treff Wolbeck: Neue Räume mit Vereinen eröffnet 4

AWO-Treff Wolbeck: Neue Räume mit Vereinen eröffnet

Münster-Wolbeck. Nicht nur für sich selbst hat die AWO eine neue Bleibe gefunden: Auf der Suche für den AWO-Treff Wolbeck habe der Vorstand auch eine Nutzung durch  die 62 Wolbecker Vereine und Gruppierungen im Hinterkopf gehabt. Am Samstag kam ein Teil dieser Menschen zur Einweihung in die Neustraße 2 – alle hätte die AWO nicht einladen können, so Horst Herbert Camen, da hätte der Platz nicht gereicht. 

Einweihung mit Gästen, die auch Nutzer der neuen Räume werden könnten: Horst-Herbert Camen ließ eine lange Suche Revue passieren. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.
Einweihung mit Gästen, die auch Nutzer der neuen Räume werden könnten: Horst-Herbert Camen ließ eine lange Suche Revue passieren. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Die Kommunikation zwischen den Vereinen solle „noch besser werden“, sagte Marlene Benter-Camen, und dazu war die Einweihung eine gute Gelegenheit: Etwa 30 Gäste hatten auf den 66 Quadratmetern Platz gefunden, Vertreter des Heimatvereins, des Bürgerforums, des Gewerbevereins Wolbeck, des Gartenbauvereins, der ZiBoMo, des Wohnprojekts „Bremer Stadtmusikanten“ und aus dem Verband der Arbeiterwohlfahrt, dazu Bezirksvertreter von FDP und SPD; Grüne und CDU waren verhindert.

Viele Vereinsvertreter kamen zur offiziellen Eröffnung des neuen AWO-Treffs in der Neustraße, auch Klaus Kramer (v.r.) und Torsten Laumann von der KG ZIBoMo. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.
Viele Vereinsvertreter kamen zur offiziellen Eröffnung des neuen AWO-Treffs in der Neustraße, auch Klaus Kramer (v.r.) und Torsten Laumann von der KG ZIBoMo. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

 

Mit Stolz zeigte Horst-Herbert Camen den Gästen Leinwand und Beamer, Lautsprecher und Tafel. Jetzt sei man auf den neuesten technischen Stand, sagte Camen, auch dank „einer großzügigen Spende der Sparkasse Müsterland-Ost, und: „Jetzt können wir die nächsten 15 Jahre nichts mehr ausgeben.“ Aber am 4. Advent lädt die AWO mit dem Shanty-Chor aus Münster zum Weihnachtssingen für alle in die Kirche St. Nikolaus, informierte Eckhard Lechermann. Nach der Benefiz-Veranstaltung könne man spenden. Das Programm der AWO reicht von Handarbeiten über Kulturelles bis zum Schachspiel – aber es gebe freie Zeiten, so Camen. Die könnten andere für Vorstandstreffen oder Sitzungen nutzen. Der Raum in der Neustraße habe den Charakter eines großen Wohnzimmers, „wo man sich wohlfühlen kann“.

Er sehe „viele bekannte Gesichter, viele wichtige Gesichter“, sagt Bezirksbürgermeister Rolf Schönlau im neuen AWO-Treff Wolbeck. Das Vereinsleben in Wolbeck sei intensiv. „Einer der wichtigsten Vereine ist sicherlich die AWO.“ Die AWO in Wolbeck gehöre „zu den gut funktionierenden in Münster“ und habe „ein reiches Programm“ sagt Wendela-Beate Vilhjalmsson vom Kreisvorstand der AWO; das Programm ziehe „über den Stadtteil hinaus Menschen an.“

Horst-Herbert Camen mit Wendela-Beate Vilhjalmsson vom Kreisvorstand der AWO. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.
Horst-Herbert Camen mit Wendela-Beate Vilhjalmsson vom Kreisvorstand der AWO. Foto: A. Hasenkamp, Fotograf in Münster.

Fünf Jahre habe die Suche einer Alternative zum Treff in der Hofstraße gedauert, wo man 28 Jahre lang logierte, berichtete Horst-Herbert Camen. Ohne Investitionen in die Substanz – da seien u.a. die Heizkosten unangenehm geworden. Camen und seine Frau Marlene interessierten sich für das alte Gasthaus Lasthaus, für ein doppeltes Ladenlokal in der Hofstraße, für das ehemalige Gebäude der Sparkasse Am Steintor. Alles zerschlug sich. Bis aus dem Kleinen Bilderladen der Tipp mit der Neustraße 2 kam.

Schnell brachte Camen mit dem Vermieter Peter Schmidt einen Vertrag für den AWO-Treff Wolbeck unter Dach und Fach, auch die drei weiteren involvierten Ebenen der AWO gaben Gas: Nach einem Monat war der neue Raumfür den AWO-Treff Wolbeck gesichert.

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