16 neue Wartehallen für Busfahrgäste

Münster.- In diesem Jahr hat die Stadt Münster an 15 Haltestellen 16 neue Wartehallen (Haltestellen: Hacklenburg, Koldering, Picassomuseum, Leonardo Campus, Am Burloh, Handorf Mitte, Otto-Hersing-Weg, 2x Pirolweg, Missionshaus, Abzweig Hiltrup, Hannaschweg, Einingweg, Eimermacherweg, Twenhövenweg) aufgestellt und neun Haltestellen (Loddenweg, Eimermacherweg, 2x Killingstraße, 2x Kristiansandstraße, Alfersheide, Twenhövenweg Scheibenstraße) behindertenfreundlich umgebaut.

Behindertenfreundlicher Umbau läuft weiter

Mittlerweile sind rund 640 der 1056 Haltestellen im Stadtgebiet mit Wartehallen ausgestattet. Der Schutz für die Fahrgäste ist vollständig verglast, zur Ausstattung gehören zwei Fahrplanvitrinen und eine Sitzbank.

Bereits seit sieben Jahren besteht das Wartehallenprogramm. Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung der Stadt Münster nutzt dabei die Möglichkeit, sich die Aufstellung von Wartehallen mit Beleuchtung und auch Fahrradständer an Haltestellen fördern zu lassen. Das Programm wird bei einer Investitionssumme von insgesamt rund 200 000 Euro zu 80 Prozent vom Land gefördert, der städtische Anteil beträgt 40 000 Euro.

Vor allem an Haltestellen, die außerhalb der geschlossenen Bebauung liegen, gestaltet sich die Stromversorgung zur Beleuchtung der Wartehallen schwierig. Deshalb nutzt die Stadt Solarenergie als willkommene und kostengünstige Alternative. An vier Wartehallen (Haltestellen: Hacklenburg, Averhoff/Rusticus, Alexianer Krankenhaus) ist in diesem Jahr eine entsprechende Solaranlage für die Beleuchtung installiert worden, nachdem im vergangenen Jahr an drei Standorten positive Erfahrungen mit dieser Technik gesammelt wurden.

Gleichzeitig wird vom Tiefbauamt der Stadt Münster auch die Möglichkeit genutzt, die Haltestellen behindertenfreundlich umzubauen. Zur Ausstattung gehört ein auf 16 Zentimeter erhöhter Bordstein, der einen nahezu niveaugleichen Einstieg ermöglicht. Weiterhin ein Tastfeld aus Natursteinpflaster, das Blinde und Sehbehinderte direkt zur Einstiegstür des haltenden Busses führen soll. Auch dieses Programm wird zu 80 Prozent vom Land finanziert.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für das Programm des kommenden Jahres. 13 weitere Standorte sollen dann mit Wartehallen ausgestattet und zehn weitere behindertenfreundlich ausgebaut werden.

Der Redaktion nicht bekannt ist derzeit, ob auch im Stadtteil Wolbeck solte Umgestaltungen geplantn sind. Wolbeck arbeitet seit einiger Zeit auch an einem behindertenfreundlichen Farb-Leitsystem.

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